Aachen - Einige Schranken sind schon abgebaut

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Einige Schranken sind schon abgebaut

Von: Christiane Husmann
Letzte Aktualisierung:
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Am Informationsstand des „Alexianer Krankenhaus Aachen GmbH” laden Mitarbeiter des tagesstrukturierenden Projektes „Atelier Kunstwelle” für psychisch kranke Menschen zum Mitmachen auf. Dort können Besucher ihren bunten Handabdruck auf einem großen Karton-Plakat verewigen oder eine Kachel bemahlen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Das Jubiläumsfest ist im vollen Gange: Zum 30. Mal feiern behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam auf dem Katschof das Fest der Begegnung und genießen bei strahlendem Sonnenschein von 11 bis 18 Uhr Livemusik.

Für Moderator Rainer Gerrards ist es jedes Jahr ein tolles Erlebnis, durch das Bühnenprogramm zu führen. „Das Fest ist gewachsen und hat immer mehr Anklang gefunden”, freut er sich beim Rückblick auf 30 Jahre Bühnenmoderation.

In den Pausen stehen viele Besucher an den Kaffe- und Kuchenstände und gönnen sich eine Abkühlung aus der Zapfanlage. So gestärkt geht es auf zu einer Bummel-Runde durch die Stände der 36 Behinderten-Gruppen oder Verbände, die ihre Arbeit vorstellen.

Am Informationsstand des „Alexianer Krankenhaus Aachen GmbH” laden Mitarbeiter des tagesstrukturierenden Projektes „Atelier Kunstwelle” für psychisch kranke Menschen zum Mitmachen auf. Dort können Besucher ihren bunten Handabdruck auf einem großen Karton-Plakat verewigen oder eine Kachel bemalen.

Die Werke sollen in den Stationen des Alexianer Krankenhauses ausgestellt werden. „Das bringt frischen Wind auf die Stationen”, erklärt Atelier-Mitarbeiterin und Ergotherapeutin Elke Lichte.

Die Festveranstalter, die „Arbeitsgemeinschaft der Behindertenhilfe” und der „Fachbereich Soziales und Integration”, haben sich in diesem Jahr das Motto „Zeit miteinander - ohne Schranken” ausgesucht. Einige Schranken seien schon abgebaut, findet Helmut Hundtgeburth, Vorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe”.

„Früher wurden behinderte Kinder versteckt und man schämte sich. Heute redet man von Teilhabe, das sind schon riesige Sprünge”, erklärt er. Doch Behinderte und nicht behinderte könnten noch viel mehr voneinander lernen, muntert er auf.

Die Gratulantin Margarethe Schmeer, stellvertretenden Bürgermeisterin, stimmt zu: „In unserer Gesellschaft sollen sich alle angenommen fühlen.”
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