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Eine warme, süße Suppe als Zeichen der Dankbarkeit

Von: Jule Klieser
Letzte Aktualisierung:
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Für jeden eine Kelle warme Suppe: Der alvitische Kulturverein verteilte süße Asure an Passanten. Foto: Ratajczak

Aachen. Wer am Samstagmittag durch die Pontstraße lief, konnte sich am Wegesrand mit einer warmen, süßen Suppe stärken. Ausgeschenkt wurde der nährende Imbiss vom Vorsitzenden des Kulturvereins der alevitischen Gemeinde Sahin Koyun.

Alljährlich reichen Vertreter der alevitischen Glaubensgemeinschaft die traditionelle Speise namens Asure Freunden, Nachbarn oder Passanten als Zeichen der Dankbarkeit an ihrem wichtigen Feiertag am Ende der zwölftätigen Fastenzeit.

Viele kosteten die sämige Suppe, die aus zwölf Zutaten besteht: aus verschiedenen Nüssen, Trockenfrüchten und Graupen. „Bei uns ist vieles locker, es gibt keinen Zwang. Jeder Mensch kann selbst entscheiden, das ist uns wichtig”, erklärt Bülent Yildirim von der Alevitischen Gemeinde.

Beten zu Allah, aber kein Islam

Die Aleviten beten zu Allah, doch sie identifizieren sich nicht mit dem Islam. Sie beten nicht in einer Moschee, Männer und Frauen versammeln sich gemeinsam zum Gebet in einem Raum. In der Türkei leben etwa 20 Millionen Aleviten, weiß Yildirim zu berichten In der Aachener Region sind etwa 800 alevitische Familien ansässig, die alle aus der Türkei stammen.

Die Gemeinde organisiert einen Kulturverein in der Hüttenstraße. Die engagierten Türken und Kurden leisten soziale Unterstützung für Mitbürger, vor allem im Bereich Kinder- und Jugendarbeit.
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