Eine Wand und die Decke sind schon fast geschafft

Von: hau
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Eigentlich sollte der Abriss des Weltkrieg-Relikts bis zum Ferienende abgeschlossen sein, aber weil die Arbeiten mit Verspätung begonnen haben, wird es noch bis Ende Oktober dauern. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die 1,20 Meter dicke hintere Wand und das fast zwei Meter dicke Dach sind schon fast geschafft: Zügig arbeitet sich der Hitachi 870, einer der größten Bagger überhaupt, an der Sandkaulstraße an dem dort stehenden Hochbunker ab.

Eigentlich sollte der Abriss des Weltkrieg-Relikts bis zum Ferienende abgeschlossen sein, aber weil die Arbeiten mit Verspätung begonnen haben, wird es noch bis Ende Oktober dauern.

Da der Abbruch mit erheblichen Lärm- und Staubemissionen verbunden ist, wird das ein Problem für die nahe gelegene David-Hansemann-Realschule. Anfang nächster Woche werde es ein Krisengespräche mit der Schulleitung geben, die derzeit noch im Urlaub sei, teilte Björn Gürtler vom Presseamt am Donnerstag mit.

Wahrscheinlich werde man die bis zu elf Klassen, deren Räume sich zur Sandkaulstraße hin befinden, vorübergehend in andere Gebäudeteile verlagern. Das sei möglich, weil wegen des Übergangs zur vierten Gesamtschule räumlicher Spielraum bestehe. Gürtler hofft, dass bis zum Schulbeginn am 4. September die gröbsten und lärmintensivsten Arbeiten erledigt sind. Besondere Beschwerden habe es bisher nicht gegeben. An der Stelle des Bunkers soll für rund 15 Millionen Euro ein Hotel entstehen.

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