Aachen - Eine Urkunde und viel Lob für Blutspender

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Eine Urkunde und viel Lob für Blutspender

Von: Martina Stöhr
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Bürgermeisterin Margrethe Schmeer (5. von links) dankt den Blutspendern und den Mitarbeitern des DRK für ihren Einsatz. Foto: Ralf Roeger

Aachen. „Ohne Menschen wie Sie wäre die Gesellschaft ein gutes Stück ärmer.“ Mit diesen Worten hat Bürgermeisterin Margrethe Schmeer am frühen Dienstagabend 17 Blutspender im Weißen Saal des Rathauses gelobt und ausgezeichnet. „Sie denken nicht nur an sich, sondern an viele verunfallte Menschen, die gerettet werden können“, fuhr sie fort.

Doch neben den Spendern verdienen laut Nina Trogus-Liegmann aus dem Vorstand des Stadtverbandes Aachen des Detuschen Roten Kreuzes (DRK) auch die ehrenamtlichen Betreuerinnen der Blutspender Iris Seify und Marita Lynen vom DRK-Ortsverband Haaren ein dickes Lob, denn ohne sie wären die Blutspenden nicht möglich.

Laut Norbert Gerich-Düsseldorf, Kardiologe und zweiter Vorsitzender des DRK in der Städteregion Aachen, ist die Spendenbereitschaft dramatisch gesunken. Nach den Korruptions- und Manipulationsfällen bei der Organspende sei das Vertrauen weg, meinte er. „Umso bemerkenswerter ist es, dass Sie sich nicht von ihrem Kurs abbringen lassen“, sagte er zu den Spendern. Die haben zwischen 25 und 150 Mal gespendet. Annemarie Call stand dabei mit 150 Blutspenden an der Spitze. Sie habe bereits als junges Mädchen angefangen zu spenden, erinnerte sie sich. Und will ihr Engagement auch weiterhin fortsetzen.

Eine Million Blutspender verzeichnet das DRK in Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz in einem Jahr, zählte Heinz Kapschak, stellvertretender Pressesprecher des DRK, auf. „800 Krankenhäuser werden damit versorgt. 4500 Blutkonserven werden pro Tag herausgegeben“, sagte er.

Die geehrten Blutspender durften sich über eine Urkunde, Blumen und ein kleines Präsent freuen. „Bleiben Sie uns gewogen“, meinte Klapschak, bevor die Blutspender ihre Urkunden entgegennahmen.

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