Aachen - Eine Primus-Schule auch für Aachen?

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Eine Primus-Schule auch für Aachen?

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Aachen. Braucht Aachen eine Schule für alle? Unter diesem Motto laden die Aachener SPD-Ratsfraktion und die sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) zur einer Diskussionsveranstaltung über den Schulversuch „Primus“.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 6. März, ab 18 Uhr in den Räumen der SPD-Ratsfraktion im Verwaltungsgebäude Katschhof, Raum 136, statt. Alle Interessierten sind dazu eingeladen.

Mit dem noch nicht verabschiedeten 10. Schulrechtsänderungsgesetz eröffnet das Land NRW die Möglichkeit, an 15 Modellstandorten „Primus-Schulen“ zu eröffnen. Das sind Lernorte für gemeinsames Lernen in den Klassen 1 bis 10. Wissenschaftlich begleitet soll überprüft werden, ob Schüler ohne den Schulwechsel nach der vierten Klasse bessere Abschlüsse erreichen können.

Weitere Eckpunkte des Konzepts sind ein reformpädagogischer Ansatz mit rhythmisiertem Ganztagsunterricht, gemischt-individuelles Lernen in altersgemischten Gruppen, sowie ein lernzieldifferenzierter Unterricht, der gute Rahmenbedingungen für schulische Inklusion ermöglichen soll.

Was wollen die Eltern?

Grundsätzlich bestehe auch in Aachen die Möglichkeit, dieses innovative Schulkonzept einzuführen, teilt die SPD mit. Sie will nun in Erfahrung bringen, inwieweit Eltern, Lehrer, Verbände und Institutionen aus Aachen bereit sind, sich für eine Aachener Primus-Schule zu engagieren.

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