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Eine neue, runde Bühne für junge Bands im „KuKuK”

Von: Martina Feldhaus
Letzte Aktualisierung:
Er bieten jungen Bands im „Ku
Er bieten jungen Bands im „KuKuK” ein neues, ungewöhnliches Bühnen-Format: Der 21-jährige Musiker und Student Nicholas Takvorian. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Prinzipiell hat Nicholas Takvorian nichts gegen Band Contests. Warum auch. Er hat ja selbst schon an solchen teilgenommen. Zuletzt beim diesjährigen „Stawag Music Award” im Rahmen des September Specials.

Er und seine Jungs von der Alternativ Rock und Blues-Band „The Seed & The Crowbar” räumten den zweiten Platz ab.

Eins aber stört den 21-Jährigen: „Bei solchen Contests präsentiert man sich vor allem selbst. Hat man erstmal seinen eigenen Gig gespielt, ist das Interesse an den anderen Bands meist nicht mehr sehr groß.”

Anders als das „Café Rick”

Dass es auch anders gehen kann, das hat Nick Takvorian etwa bei seinem Vater Rick gesehen. Beim „Café Rick” im ehemaligen deutschen Zollhaus an der Eupener Straße präsentiert der Kulturmanager der Stadt Aachen in einem lockeren Mix aus Interviews und Konzerten Musiker aus der Region und darüber hinaus - das nächste Mal am 18. November. Vor einigen Monaten kam die „KuKuK”-Geschäftsführerin Helga Korthals auf Nick zu und fragte ihn, ob er sich vorstellen kann, etwas Ähnliches für junge Bands zu machen.

Das konnte er. Einfach ein „Café Nick” aufzumachen, kam für den 21-Jährigen aber nicht in Frage. „Ich wollte vielmehr, dass die Musiker auch untereinander ins Gespräch kommen, ebenso wie mit dem Publikum.” So entwickelte er kurzerhand ein ganz neuartiges Konzept mit dem Titel „The Musical Circle”. Das Prinzip: Es gibt eine runde Bühne, die vom Publikum umgeben ist. Um ein Drängeln nach den besten Plätzen auszuschließen, wird jede Band sich in einem anderen Winkel zum Publikum drehen. Dann gehts los: Nick macht den Anfang, stellt den ersten Act vor. Anschließend geht es immer reihum, jeder kommt mal dran mit Vorstellung und Auftritt. „Die Musiker können sich so gegenseitig besser kennen lernen. Und auch das Publikum wird in die Interaktion mit einbezogen.”

Freuen dürfen sich die Zuschauer bei der ersten Auflage des „The Musical Circle” am kommenden Freitag, 12. Oktober, ab 20 Uhr im „KuKuK”, Eupener Straße 420, auf fünf Nachwuchsbands, die allesamt schon ziemlich professionell unterwegs sind und sehr unterschiedliche Musikstile bedienen: „Saitensprung” (Mexikanischer Jazz/Irish Accoustic ), „Freibad” (Punk-Rock), „Up to Thursday” (deutschsprachige Singer/Songwriter-Musik), „Human Painted” (Pop/Rock/Ska) und „The Seed & The Crowbar” (Alternative Blues). Nick Takvorian: „Ich denke, da kommt ein netter Haufen zusammen. Gemeinsam werden wird eine sehr vielfältige Musik-Show präsentieren.”

Natürlich soll es nicht bei diesem einen Abend bleiben. Die nächsten „The Musical Circle”-Termine stehen schon - im Januar und März des nächsten Jahres. Takvorians Anspruch: Keine Band soll zweimal auftreten, „auch meine nicht”, versichert der 21-Jährige. Wer also nun Lust hat auf einen Abend mit talentierten, jungen Musikern, auf ungezwungenen Austausch und ein neues Bühnenkonzept in gemütlicher Wohnzimmmer-Atmosphäre, der sollte am Freitagabend ins „KuKuK” kommen.
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