Eine 10.000-Euro-Spende versüßt die Wiedersehensfeier

Von: Nina Krüsmann
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Jutta Kleine-Tebbe und Horst Robertz haben eine süße Spende im Gepäck. Ute von Lossow, Heimleiter Udo Wilschewski und Gabriele Schumpelick (von links) vom Jugendhilfezentrum freuen sich über beides: über das Geld und das Printenhaus. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, denen das Glück nicht in die Wiege gelegt wurde, gibt das Jugendhilfezentrum Burtscheid seit 1954 ein Zuhause. Im Stammhaus am Branderhofer Weg 14 sind stationäre Angebote wie eine Mutter-Kind-Gruppe, sowie Mädchen-, Jungen- und Familienwohngruppen untergebracht.

Bereits seit 20 Jahren unterstützt das Aachener Kosmetikunternehmen Babor diese wichtige Arbeit mit einer jährlichen Spende in der Vorweihnachtszeit. Also feierte man jetzt ein Wiedersehen, das freilich mit einem Scheck in Höhe von 10.000 Euro, den die Babor-Verwaltungsratvorsitzende Jutta Kleine-Tebbe und Geschäftsführer Horst Robertz im Gepäck hatten, versüßt wurde.

„Diese regelmäßige Spende ist für uns besonders wertvoll, wir planen und rechnen quasi mit dem Geld”, betonte Ute von Lossow, Vorsitzende des Evangelischen Frauenvereins, der Träger der Einrichtung ist. „Eigentlich müssen wir Ihnen, den Mitarbeitern, danken, denn Sie sind 365 Tage im Jahr für Kinder und jugendliche da. Ihren Einsatz können wir mit Geld nicht aufwiegen, deshalb können Sie auch 2010 wieder mit einer Spende rechnen”, betonte Babor-Geschäftsführer Horst Robertz.

Insgesamt betreut das Zentrum derzeit 97 Kinder und Jugendliche. Mit der Spendensumme ist die Einrichtung zweier Häuser an der Freunder Landstraße in Brand geplant. „Unsere Wohneinheiten sollen keinen Heimcharakter haben. Wir wollen es den Kindern nett machen, damit sie sich wirklich zu hause fühlen können”, betonte von Lossow.

Zwei Wohngruppen sollen zum 1. Juni vom Stammhaus dorthin umziehen, dadurch werden in Burtscheid neue Räumlichkeiten frei. „Wir befinden uns auf dem Weg zum Familienzentrum. Unser langfristiges Ziel ist, uns vom Heimgedanken weg zu bewegen und ein Treffpunkt für Jung und Alt zu werden”, erklärt der Einrichtungsleiter Udo Wilschewski.
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