Aachen - Ein würdevolles Gedenken an Aachens Trümmerfrauen

Ein würdevolles Gedenken an Aachens Trümmerfrauen

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Gedachten am Dienstag auf dem Katschhof der großen Leistungen von Frauen in Kriegs- und Nachkriegszeiten: Joseph Theo Vonderweiden und Ministerin Ulla Schmidt. Foto: Harald Krömer

Aachen. Mit eisernem Willen und unermüdlichem Einsatz hätten sie gehämmert und geschuftet, oft über die eigenen Kräfte hinausgehend, sagte Else Stock. Und so bedankte sich die inzwischen 86-Jährige für den Dank und das Lob, das sie zuvor aus verschiedenen Mündern gehört hatte.

„Das ist wohltuend für Geist und Seele, und es bewegt mich sehr.” Zum zehnten Mal gab es am Dienstag auf dem Katschhof ein Treffen, um „aller Trümmerfrauen zu gedenken” (Stock).

Denn die Frauen waren es, die schon im Krieg dafür sorgten, dass es weiterging, und anschließend neue Lebenswege in unglaublichen Steinwüsten schlugen.

Der ehemalige SPD-Politiker Joseph Theo Vonderweiden hatte in jahrelanger Vorbereitung dafür gesorgt, dass die Tafel, die an alle Aachener Frauen erinnert, die während des Krieges das Überleben sicherten und nach Kriegsende dafür sorgten, Aachen wieder bewohnbar zu machen, im Jahre 2000 enthüllt werden konnte.

Vonderweiden, inzwischen selbst 76 Jahre alt, bedauerte es sehr, dass Jürgen Linden zum letzten Mal als Oberbürgermeister an der Gedenkveranstaltung teilnahm.

Vonderweiden appellierte an die Aachener Politik, sich des Gedenkens an den Einsatz der Frauen anzunehmen. „Die Zeitzeugen gehen so langsam von uns.”

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