bullyparade kino freisteller bully herbig tramitz kavanian

Ein unterhaltsamer Abend in „Bella Italia“

Von: Caroline Niehus
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Wenn man am Wochenende einen netten Abend verbringen möchte, gibt es viele Möglichkeiten. Viele gehen essen oder ins Theater. Das Das-Da-Theater ermöglicht nun eine Kombination aus beidem, genannt Theaterdinner.

In der Brasserie Aix wartet kurzweilige Unterhaltung kombiniert mit einem Fünf-Gänge-Menü auf die Gäste. Kulturelles und Kulinarisches, gute Musik und anregende Unterhaltung werden vereint und bieten so eine etwas andere Alternative zu „normalem“ Theater.

Das Stück „Bella Italia“ von Peter Pappert beschäftigt sich mit den deutsch-italienischen Beziehungen, geprägt von Vorurteilen und Klischees. Oder werden sich diese am Ende doch als wahr herausstellen?

In einer kleinen Trattoria, die Antonio von seinen Eltern übernommen hat, findet das Schauspiel statt. Seine Schwester Elena kommt aus Italien, um ihren Bruder zu unterstützen und trifft dabei nach einem Jahr wieder auf den Hilfskellner Stefan, der sie seitdem nie vergessen hat.

Von Anfang an herrscht eine knisternde Stimmung zwischen den beiden, doch Stefan traut sich nie so wirklich, Elena seine Gefühle zu gestehen. Wird er am Ende doch noch über seinen Schatten springen oder macht ihm Antonio mit einem überraschenden Geständnis einen Strich durch die Rechnung?

Zwischen den fünf Gängen werden diese Fragen beantwortet und auch für das Publikum bei der Premiere war es ein besonderes Erlebnis. Claudia Tempel hat sich das Schauspiel mit einer Freundin angesehen und lobt die „lockere, kurzweilige Unterhaltung“. Ihnen habe der nette Abend viel Spaß gemacht.

Genau das war auch das Ziel von Tom Hirtz, der das Theaterstück inszeniert hat. „Das Stück ist eine schöne Verbalschlacht und soll den Zuschauern in erster Linie einen Abend bescheren, der einfach Spaß macht“, erzählt der Intendant des Das-Da-Theaters.

„Näher am Publikum“

Für diesen Spaß sorgten die Schauspieler Michelle Bray als Elena, Mike Kühne als Stefan und Philip Butz als Antonio. Unterstrichen wurde die Darbietung von gesanglichen und tänzerischen Einlagen, begleitet von Pianist Christoph Eisenburger.

Die vier gehören zum Profiensemble des Das-Da-Theaters und sind eine von zwei Besetzungen, die das Stück freitags bis samstags bis zum kommenden Januar präsentieren. Auch für sie ist es eine andere Form von Theater, die sie aber durchaus positiv finden. Philip Butz findet, dass sie „in einer familiären Atmosphäre näher am Publikum“ sind.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert