Ein riesiger Rauchpilz: Großbrand in Haaren

Von: Achim Kaiser
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Der riesige Rauchpilz entwickelte sich gestern Nachmittag nach 16 Uhr bei einem Großbrand in Haaren. Dabei gab es keine Verletzten. Foto: Harald Krömer
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Foto: Albrecht Peltzer
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Foto: Albrecht Peltzer
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Schon von weitem sichtbar war die Rauchwolke des Feuers in Haaren. Foto: Heiner Bach
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Schon von weitem sichtbar war die Rauchwolke des Feuers in Haaren. Foto: Günther Jekubzik
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Schon von weitem sichtbar war die Rauchwolke des Feuers in Haaren. Foto: Christoph Pauli
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Schon von weitem sichtbar war die Rauchwolke des Feuers in Haaren. Foto: Christoph Pauli
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Schon von weitem sichtbar war die Rauchwolke des Feuers in Haaren. Foto: Heiner Bach

Aachen. Die Aachener Feuerwehr hat am Montagabend erfolgreich einen Großbrand in Haaren bekämpfen können. Dabei kam es zu einem erheblichen Sachschaden. Verletzt wurde ein Feuerwehrmann, der gestolpert war und eine Prellung erlitt.

Auf dem Gelände einer Autoverwertung in der Hofenbornstraße war das Feuer gegen 16 Uhr ausgebrochen. Laut Augenzeugenberichten, die die Rauchentwicklung von der angrenzenden Spielstraße Am Gastes beobachten konnten, breiteten sich die Flammen schnell aus.

In Brand geraten war eine Art Lagerhalle, in der sich Reifen, Kunststoffteile und Autoteile befanden. Auch einige Autowracks hatten Feuer gefangen. In Minutenschnelle stieg über dem Gelände der Autoverwertung ein riesiger schwarzer Rauchpilz auf.

Die fünf Löschzüge, die beiden Berufsfeuerwehren aus Seffent und von der Hauptfeuerwache sowie die Löschzüge aus Aachen-Mitte, Haaren und Verlautenheide, waren schnell vor Ort und hatten die durchaus kritische Situation schnell im Griff. „Wir fanden einen Brand in voller Ausdehnung bei unserem Eintreffen vor. Da eine Gefahr bestand für benachbarte Wohnhäuser, war die Löschwasserversorgung enorm wichtig“, sagte Branddirektor Georg Schmidt vor Ort.

Die rund 90 Einsatzkräfte setzten vier B-Rohre, vier C-Rohre und ein Wenderohr ein. Das bedeutete, dass die Feuerwehren „etwa 4000 Liter Wasser pro Minute zum Löschen“ benötigten, wie Branddirektor Schmidt mitteilte.

Da der Verdacht bestand, dass die dichte schwarze Rauchwolke, die mehr als eine Stunde hoch über Haaren zu sehen war, gesundheitsgefährdende Schadstoffe enthielt wurden zudem Messungen vorgenommen. Auch das Umweltamt und die Bezirksregierung seien mittlerweile eingeschaltet, hieß es von Seiten der Feuerwehr-Leitstelle der Feuerwehr. Zwischenzeitlich hatte die Polizei auch Anwohner aufgerufen wegen der enormen Rauchentwicklung Türen und Fenster geschlossen zu halten. Dennoch verfolgten zahlreiche Schaulustige die Löscharbeiten unmittelbar vor Ort, machten Fotos oder filmten die Flammen auch mit ihrem Smartphone.

Während der Löscharbeiten war sowohl die Hofenbornstraße als auch die Jülicher Straße ab Ecke Berliner Ring für den Autoverkehr gesperrt.

Wegen der möglichen Schadstoffbelastung war schließlich auch ein ABC-Zug der Feuerwehr im Einsatz. Informationen über die Schwere der Luftbelastung und die Art der möglichen Giftstoffe gab es am Montagabend allerdings noch nicht.

Auch am Dienstagmorgen ist die Ursache des Brandes noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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