Ein neues Logo für das Eurogress entworfen

Von: Georg Dünnwald
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Gut gelaunt bei einer von zwei Talkrunden im Aachener Eurogress: Frank Kemperman, Bernd Büttgens, Michael Nobis und Werner Schlösser (v.l.). Das Kongresszentrum und die Stadt wurden rundum gelobt. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Die Modernisierung des Eurogress ist abgeschlossen - und dazu bekam das Kongresszentrum auch noch ein neues Image, ein neues Logo verpasst. Aus fünf Bewerbern, die Vorschlage unterbreitet hatten, ging die Aachener Agentur Power und Raddach als Sieger hervor.

Drei „Bausteine symbolisieren jetzt die Themen Kongresse, Kultur und Events. Also alles, was an mehr als 300 Tagen im Jahr im Eurogress an der Monheimsallee über die Bühne geht.

„Die Nacht der 3” war der Abend überschrieben und - was Wunder - es wurden drei Programmpunkte geboten, zwei Talkrunden mit je drei Gäste und als drittes Highlight „Genuss hoch 3”. Dafür hatten sich Küchenmeister Maurice de Boer und seine Crew ins Zeug gelegt, das Beste vom Besten zu servieren. Serviert wurde übrigens vom Casino-Team, diskret, freundlich und flott.

Flott auch die Talkrunden, vom redegewandten Bernd Büttgens, dem stellvertretenden „Nachrichten”-Chefredakteur charmant moderiert. Aber es wurde nicht nur geredet, gegessen und getrunken. Das Tanja-Raich-Trio mit Tanja Raich (Gesang), Christoph Eisenburger (Klavier) und Peter Deinum (Bass) bot Jazz. Das war mehr als bloße Hintergrundmusik.

Illustre Gästerunde

Bernd Büttgens hatte eine illustre Gästeschar auf der Bühne. Von der Veranstalterseite Jürgen Brammertz als Kommandant der Oecher Penn, Axel Bauer vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik und Günter Meyer von Meyer-Konzerte. Der stadtbekannte Bäcker Michael Nobis, ALRV-Geschäftsführer Frank Kemperman und Werner Schlösser Chef des „aachen tourist service” sprachen vom Image, vom Verkaufswert der Stadt und auch von dem, was Aachen sonst noch zu bieten hat.

„Können noch zulegen”

Aber vor den Talkrunden musste Kristina Wulf auf die Bühne. Die Geschäftsführerin des Eurogress ist großer Alemannia-Fan, wohnt im Frankenberger Viertel und fühlt sich „pudelwohl in Aachen”. „Überall bin ich gut aufgenommen worden”, sagte sie, die vorher in gleicher Position in Osnabrück tätig war. „Wir haben und für die Zukunft fit gemacht” zeigte sie sich überzeugt. Und: „Wir können noch zulegen.”

Während die Oecher Penn als größter Aachener Karnevalsverein vier Veranstaltungen im Jahr mit 6500 jecken Besuchern anbietet, sind es bei dem Kongress für Lasertechnik naturgemäß weniger Menschen, die kommen. Aber dafür kommen viele von weit her, „die zeigen sich meist begeistert von Aachen und dem Empfang, der für sie bereitet wird”, gab sich Bauer zufrieden. Günter Meyer hatte am Eurogress nichts auszusetzen: „Ein guter Veranstaltungsort, da kann man wunschlos glücklich sein.”

Frank Kemperman hatte es eilig. „Ich bin auf dem Weg zu den Weltreiterspielen.” Und die finden in den USA statt, in „Kentöcky”, wie der Niederländer Kemperman es aussprach. Er ist sich bewusst, dass „D´r Tschio , wie der Öcher sagt, ein Weltereignis ist.” Was Schlösser neidlos bestätigte. „Der Karlspreis und die AKV-Ordenssitzung haben nationale Bedeutung, der CHIO internationale, auch bei den Fernsehsendern.” Michael Nobis schwärmte dagegen von den vielen Alleinstellungsmerkmalen, die Aachen aufzuweisen habe.
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