Ein Marienkäfer zum Programmieren

Von: Caroline Niehus
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„Helle Köpfe in der Informatik“: Im Sommersemester haben diese jungen Leute an der RWTH schon ein wenig Wissenschaftsbetrieb geschnuppert. Die Bilanz fällt durchweg positiv aus. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Grundschüler gehen an der RWTH Aachen eher selten ein und aus. Im Sommersemester ist das jedoch trotzdem manchmal der Fall. Seit acht Jahren gibt es das Projekt „Helle Köpfe in der Informatik“ und eröffnet den Kindern an acht Nachmittagen im Semester spannende Einblicke in die Forschung.

Auch dieses Jahr waren sie wieder begeistert dabei und erzählten bei der Abschlussveranstaltung in eigenen Vorträgen über ihre Erlebnisse. Mit einer Power­point-Prä­sen­tation erklärten sie wie die Großen, was sie alles herausgefunden und gelernt hatten. Beispielsweise haben sie erste Schritte in der Programmierung getan, die mithilfe von „Kara“, dem programmierbaren Marienkäfer veranschaulicht wurden. Auch über das Internet haben die Kinder viel Neues gelernt, erzählte Ole. Im FabLab beschäftigten sich die Kinder mit modernen Geräten wie einem 3D-Drucker und fertigten ihre eigenen Schilder mit Namen und persönlichem Symbol.

Wissenschaft entdecken

Teilnehmerin Amelie hat viele neue Erfahrungen sammeln können. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht“, erzählt sie begeistert. Auch ihre Mutter schwärmt von dem Projekt. Für ihre Tochter sei es sehr spannend gewesen, anspruchsvolle Dinge zu lernen.

„Die Kinder sollen entdecken, was Wissenschaft bedeutet“, sagt Geesche Intveen von der Zentralen Studienberatung. Das bestätigt auch Ursula Norbisrath, die das Projekt vor acht Jahren ins Leben gerufen und dann pädagogisch begleitet und organisiert hat. Sie freut sich immer, wenn die Kurse wieder beginnen.

Aachener Modell

Im Rahmen des Aachener Modells, das auf die frühe Förderung von begabten und hochbegabten Kindern ausgerichtet ist, fand das Projekt dieses Jahr auch wieder mit der Unterstützung der Sparkasse Aachen statt. Dr. Christian Burmerster ist stolz auf die Initiative: „Wir wollen auch in Lücken vorstoßen, wo die Schulen vielleicht nicht mehr fördern können“, erklärt er und freut sich jedes Jahr wieder über „die Begeisterungsfähigkeit der Kinder, die sehr überzeugend ist“.

Koordinatorin Helen Bolke-Hermanns ist immer wieder begeistert, wie viel die Kinder aus den Veranstaltungen mitnehmen. Dazu tragen maßgeblich auch die neun Dozenten und Professoren bei, die den Kindern auf spielerische Art und Weise die Inhalte näherbringen.

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