Aachen - „Ein komisches Talent“: Computerlogik trifft auf Gefühle

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„Ein komisches Talent“: Computerlogik trifft auf Gefühle

Von: mas
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In „Ein komisches Talent“ ersetzen menschenähnliche Roboter die Schauspieler in „daily soaps“. Das Theater Tacheles zeigt das Stück im Space des Ludwig-Forums. Foto: Stefan Keller

Aachen. Kann ein Roboter ein komisches Talent haben? Der junge Regieassistent Adam ist davon überzeugt, während der Regisseur die Heiterkeitsausbrüche des computergesteuerten, weiblichen Aktroiden eher für einen Programmierfehler hält.

Eins steht fest: JFC 31333 unterbricht die Dreharbeiten zu einer Krankenhausserie immer wieder mit ihren Heiterkeitsausbrüchen. Adam bringt ihr alte Comedy-Standards bei, verliebt sich in sie und will sie in sein Leben integrieren. Mit Folgen, wie sich zeigen wird.

Zu dieser bissigen Satire über die Unterhaltungsindustrie, die auch eine Hommage an Komiker längst vergangener Zeiten ist, lädt das Tacheles Theater ins Space des Ludwig-Forums ein.

Bei der letzten großen Probe vor der Premiere schärfte Regisseur Stephan Wurfbaum seiner Truppe noch einmal ein, was ihm besonders wichtig war: Gutes Timing und die Schnelligkeit der Einsätze.

Seit zwölf Jahren aktiv

Das Tacheles Theater bringt seit nunmehr zwölf Jahren als freies Amateurtheater kleine Produktionen auf die Bühne. Der aktive Kern der insgesamt 15 Mitglieder kümmert sich dabei neben dem Spiel auch um den Bühnenbau, den Flyerdruck und die Plakate. Anspruchsvolle oder zeitaktuelle Dramen und Komödien gehören zu den bevorzugten Genres, die die Truppe auf die Bühne bringt.

Sprachlicher Humor mit Wortspielen und sexuellen Anspielungen sowie ein schnelles Tempo und bewusste Absurdität oder Unsinn charakterisieren laut Tacheles Theater die Arbeiten von Alan Ayckbourn, dem Autor von „Ein komisches Talent“. Seine Komödien hätten das Ziel, die Zuschauer durch die Darstellung von unwahrscheinlichen oder extravaganten, aber häufig denkbaren Situationen, Verkleidungen und Verwechselungen zu unterhalten. Und unterhaltend ist es sicher, die „komischen“ Fortschritte des weiblichen Aktroiden in „Ein komisches Talent“ zu verfolgen. Große Komiker wie Buster Keaton oder Laurel und Hardy lassen grüßen.

Weitere Aufführungen gibt es vom 25. bis zum 27. April, jeweils ab 20 Uhr, sowie am Sonntag, 28. April, um 11 Uhr. Einlass ist um 10 Uhr mit Frühstück. Karten gibt es an der Abendkasse, im Klenkes Ticketshop und in der Buchhandlung Schmetz. Sie kosten zehn Euro, ermäßigt acht Euro.

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