Aachen - Ein Herz für Horbach und viel Herzblut für den Verein

Ein Herz für Horbach und viel Herzblut für den Verein

Von: Lee Beck
Letzte Aktualisierung:
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Der Nachfolger feiert seinen Vorgänger: Christian Vogel (l.) ehrt Wilfried Gottschalk mit dem Orden „E Hazz för Hörberich“. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Als Christian Vogel, Präsident der Karnevalsgemeinschaft Horbacher Freunde 1998, mit seiner Rede begann, hörte es sich an wie ein Märchen: „Vor 15 Jahren begann alles mit einem enthusiastischen Karnevalsjeck…“, sagte er. Doch es ist kein Märchen, es ist die Erfolgsgeschichte eines jungen Karnevalsvereins, deren Ende noch lange nicht in Sicht ist.

Der Protagonist ist der ehemalige Präsident Wilfried „Winnie“ Gottschalk, der nun im Saal Bosten in Horbach geehrt wurde. Jetzt ist er nicht nur Gründervater und Gönner, sondern auch Ehrenmitglied und der erste Träger des Ordens „E Hazz för Hörberich“.

„Er hat nicht nur ein Herz für Horbach, sein Herzblut fließt vor allem für diesen Verein“, sagte Vogel, der sechs Jahre lang als Vizepräsident neben Gottschalk aktiv war. Mit der Gründung der Freunde 1998 habe er den Karneval wieder nach Horbach geholt. Einen besonderen Fokus legte er stets auf die Jugendarbeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Showtanzgruppe „Friends of Fantasy“ hat bei den Deutschen Meisterschaften gleich mehrmals den Titel abgesahnt. 2011 erhielt der Verein die Jacques-Königsstein-Kette des Aachener Karnevalsvereins für seine außerordentliche Bühnenpräsenz und seine Erfolge.

Ein buntes Programm aus den eigenen Reihen organisierte der Verein für die Feier, zu der auch befreundete Vereine und Wegbegleiter Gottschalks kamen.

„Es ist natürlich immer etwas wehleidig, wenn man ein Amt abgibt. Aber ich habe ein gutes Gefühl, weil ich weiß, dass das Amt in gute Hände kommt“, sagte Gottschalk, der sich selbst jetzt als „Ehrenfuzzi“ des Vereins bezeichnet. Er hatte an diesem Abend mit Tränen zu kämpfen. „Ich wünsche mir, dass der Verein weiterhin auf diesem Niveau durchstartet. Ich bin an jeder Ecke bereit zu helfen“, sagte er abschließend.

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