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Ein Festival im Zeichen des Tangos

Von: Martina Stöhr
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Aachen. Eintauchen in die Welt des Tangos und sich von seinen unterschiedlichen Facetten verführen lassen: Dazu lädt jetzt das Theater K mit seinem „festival de tango“ ein. Drei Veranstaltungen beleuchten die Welt des Tangos auf ganz eigene Weise.

Die Pianistin und Tänzerin Annalisa Derossi spielt als Madame Piazzolla Geschichten über Buenos Aires, liest Prosa unter anderem von Jorge Luis Borges und Tango-Texte, die von den Sehnsüchten einsamer Einwanderer erzählen. Und sie spielt auf dem Klavier Werke von Astor.

Dabei lässt sie alle Instrumente erahnen, die im Tango eine Rolle spielen. „Ich habe die Texte des Tangos recherchiert, und das war so spannend, dass ich gedacht habe, das könnte auch den Zuschauer interessieren“, erzählt Derossi. Aufführungen gibt es am Donnerstag, 21. Februar, am Samstag, 23. Februar, und am 8. und 9. März jeweils um 20 Uhr.

„Tango, Tod und Teufel“ ist der Titel eines musikalischen Schauspiels mit dem Duo Tarantelle (Lydia Hilgers am Klavier und Johanna Schmidt, Geige und Bratsche) und der Schauspielerin Annette Schmidt. Dazu gibt es Videoprojektionen von Peter Schneider. Das Cross-over-Projekt erzählt die Geschichte einer Verführung, die voller Unschuld und Begehren beginnt. „Es geht um Beziehungen, und das Gefühl des Tangos spielt eine große Rolle dabei“, meint Lydia Hilgers. Ihre eigene Rolle dabei beschreibt die Schauspielerin Annette Schmidt so: „Eine Frau in einer Bar, die zunächst nur vor sich hin brabbelt und nur teilweise zu verstehen ist.“

Dazu kommen zwei Musikerinnen, die Tango spielen. Der Zuschauer soll eintauchen in die Geschichte von Anziehung und Zerstörung. Premiere ist am Freitag, 22. Februar, um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen gibt es am Samstag, 9. März, um 21 Uhr und am Sonntag, 10. März, um 18 Uhr.

Russischer Tango, Lieder, Burlesque-Tanz und gefühlvolle Texte gibt es dann zu den „Tango-Früh-Stücken“. Die Sängerinnen Catharina Marquet und Marianna Stass, die Pianistin Galina Ryzhikova, die Schauspielerin Mona Creutzer und die Burlesque-Tänzerin Dia Dence laden zu einer Matinée mit der Aura des Tangos. Eine Rolle spiele dabei sowohl die Geschichte des Tangos also auch das „Führen und sich führen lassen“, so Catharina Marquet. Das Sonntags-Frühstück gibt es am 24. Februar und am 10. März, jeweils um 11 Uhr.

Der Zuschauer ist eingeladen, möglichst alle drei Veranstaltungen zu besuchen. So biete sich ihm die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte des Tangos auseinanderzusetzen, meinen die Künstlerinnen. Sie haben rein zufällig zueinander gefunden, als sie feststellten, dass sie im Grunde am selben Thema arbeiteten. So sei der Gedanke entstanden, aus den einzelnen Vorführungen ein „festival de tango“ zu machen.

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