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Ein Festival der CHIO-Sieger von morgen

Von: Nina Krüsmann
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Sie freuen sich auf das Salut-Festival (von links): Teilnehmer Tim Birckenstaedt, der Weihnachtsmann ist auch vor Ort, Teilnehmerin Leonie Hamm, ein Weihnachtsengel darf auch nicht fehlen, die Ponys Robert und Carmen sowie natürlich die Turnierdriektoren Frank Kemperman und Willibert Mehlkopf. Foto: ALRV

Aachen. Ja, ist denn schon wieder CHIO? Nein, und dennoch wird wieder geritten in der Aachener Soers. Denn vom 29. November bis zum 2. Dezember steigt in der Albert-Vahle-Halle die 22. Auflage des Salut-Festivals.

Die Vorbereitungen zum Nachwuchsturnier laufen derzeit auf Hochtouren – und zwar im „Salut-Haus“ auf Gut Weyern von Turnier-Gründer Willibert Mehlkopf, der gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), Frank Kemperman, Turnierdirektor des Salut-Festivals ist.

„Wir freuen uns, mit unserer ALRV-Mannschaft dieses CHIO der Nachwuchsreiter zu unterstützen. Beim Salut-Festival finden sich die CHIO-Sieger von morgen“, betonte Kemperman. Gegründet wurde das Reitsportfest für den Nachwuchs 1991 vom ehemaligen Aachener Nationenpreisreiter Willibert Mehlkopf, der das Turnier nach seinem Erfolgspferd „Salut” benannte.

„Das Festival ist ein Nachwuchsturnier für Springreiter in den Altersklassen Ponyreiter bis 16 Jahre, Junioren bis 18 Jahre sowie Junge Reiter bis 21 Jahre“, erklärt Mehlkopf. Neu ist die Klasse „Children“, in der junge Reiter bis 14 Jahre auf großen Pferden reiten. „Diese Kategorie wird immer populärer, dem wollten wir unbedingt mit dieser Neuerung Rechnung tragen. 15 Reiter werden hier an den Start gehen“, sagt Mehlkopf.

Ein Aachener Nachwuchsreiter, der bei den „Children“ an den Start geht, ist Tim Birckenstaedt. Der Schüler des Rhein-Maas-Gymnasiums ist 14 Jahre jung und hat bereits mit zwei Jahren angefangen auf seinem Pony Bobby zu reiten. Bei seinem sechsten Start in der Soers geht er nun unter anderem mit seinem Pferd „Let’s dance“ an den Start. „Salut ist der Höhepunkt der Saison. Es ist einfach einmalig, in der CHIO-Stadt Aachen zu starten und dann noch die tolle Adventsatmosphäre in der Halle zu erleben“, freut sich der Schüler auf das große Ereignis.

Die Freude am Reitsport merkt man ihm schnell an. „Aus ihm wird mal ein ganz Großer, der uns hoffentlich auch einmal beim CHIO viel Freude machen wird“, sagte Kemperman. Einige namhafte Reiter, die längst den Sprung ins Profilager geschafft haben, sind in ihrer Jugend beim Salut-Festival Aachen gestartet, so zum Beispiel Marcus Ehning. Viele Kinder beginnen in der Vierzügelklasse. So auch die siebenjährige Leonie Hamm, die bereits ein „alter Soers-Hase“ ist. Bereits zum dritten Mal geht das Mädchen bei Salut an den Start – und zwar in der Vierzügelklasse mit ihrem Pony „Maybe“.

Die vorweihnachtliche Atmosphäre in der geschmückten Albert-Vahle-Halle, ein großer Weihnachtsbaum und ein kleiner Weihnachtsmarkt tun ihr Übriges, um Reiter wie Zuschauer zu begeistern. „Für alle Beteiligten ist das ein wunderbarer, einfach stimmungsvoller Jahresabschluss“, betonen die Turnierdirektoren. Es sei ein Turnier zum Genießen.

Insgesamt 181 Sportler werden mit 249 Pferden in 20 Prüfungen erwartet. Neben den deutschen Startern kommen sieben junge Sportler aus dem Ausland, unter anderem einige britische Europameister. In der Albert-Vahle-Halle finden rund 1100 Zuschauer Platz. Der Eintritt ist frei und eine tägliche Turnierzeitung informiert über das Geschehen.

„Hautnah lässt sich an allen vier Tagen Reitsport auf allerhöchstem Niveau erleben“, macht „Mr. Salut“ Willibert Mehlkopf Lust zu einem Besuch.

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