Aachen - Ein einziges Tor hat gefehlt

Ein einziges Tor hat gefehlt

Von: Nele Pasch
Letzte Aktualisierung:
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Im Regierungsbezirksfinale war zwar Feierabend für die Handballer vom Einhard-Gymnasium, die Trainer Adrian Paulsen (links) und Renate Matthies sind dennoch zufrieden mit der Leistung ihrer Jungs. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die Halle bebt, der Schweiß tropft und die Trainer sind angespannt. 14 junge Spieler jagen einem Ball hinterher. In der Sporthalle Gillesbachtal am Branderhofer Weg geht es um viel.

Vier Handball-Mannschaften aus dem Kölner Regierungsbezirk versuchen, sich für die Landesmeisterschaft des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia” zu qualifizieren. Eine Mannschaft unter ihnen ist das stolze Team des Aachener Einhard-Gymnasiums.

Erst galt es, aus der Stadtmeisterschaft als Sieger hervorzugehen, dann musste die Kreismeisterschaft bewältigt werden, um schließlich in der Bezirksmeisterschaft antreten zu können.

Ohne regelmäßiges Training

All das bewältigten die Jungs von Sportlehrerin Renate Matthies und Lehrer Adrian Paulsen, sogar ohne je regelmäßig trainiert zu haben. „Im normalen Schulbetrieb haben wir keine Hallenkapazitäten”, erklärt Matthies. Folglich hat das frisch zusammengestellte Team vor der Bezirksmeisterschaft nur einmal gemeinsam in einer Halle trainiert.

Unter diesen Umständen ist es zu verkraften, dass die Jungs aus den Jahrgängen 1996/1997 in der Finalrunde nur den dritten Platz belegten. Und das äußerst knapp: Ein einziges Tor hat gefehlt, um die Dürener vom zweiten Platz auf dem Siegertreppchen zu stoßen. Den ersten Platz belegte das Team des Grotenbach-Gymnasiums aus Gummersbach. Das Schlusslicht bildete eine Mannschaft aus Leverkusen.

Nichts desto trotz war es ein äußerst spannendes Turnier: Die Leistungen seien größtenteils ausgeglichen gewesen und „bei einer Spieldauer von nur zweimal zehn Minuten entscheidet meist das Glück”, sagt Sportlehrer Adrian Paulsen.

Das findet auch sein Schüler Jonas Backes, der die Aachener Mannschaft in der Position „halblinks” vertreten hat. Obwohl sie eine eine Niederlage einstecken mussten, „hat es viel Spaß gemacht”.

So viel Spaß, dass sie im nächsten Jahr sogar mit zwei Teams dabei sein wollen.
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