Aachen - Eilendorf und Brand ziehen ins Finale ein

Eilendorf und Brand ziehen ins Finale ein

Von: Nils Heinichen
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In der ersten Halbfinalbegegnu
In der ersten Halbfinalbegegnung traf Verlautenheide, in Blau aufspielend, auf den SV Eilendorf. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die beiden Finalisten stehen fest. Bei den 27. Aachener Fußball-Stadtmeisterschaften an der Neuköllner Straße in Haaren setzten sich in zwei packenden Halbfinalbegegnungen der SV Eilendorf sowie Borussia Brand denkbar knapp durch.

Zuerst traf Favoritenschreck Eintracht Verlautenheide auf den Titelverteidiger SV Eilendorf. Von Beginn an machten die in Weiß spielenden Eilendorfer Druck und erspielten sich nach einer guten Viertelstunde die erste große Chance. Jedoch machte die Eintracht deutlich, dass man sich auch gegen den Landesligisten nicht verstecken würde. Ihre beste Gelegenheit vergaben sie allerdings in der 23. Minute.

„Wach sein, ihr müsst wach sein”, mahnte SV-Coach Achim Rodtheut nach der Chance des Gegners zur Vorsicht. Man merkte beiden Mannschaften an, dass es im Spiel um sehr viel ging. Eilendorf dominierte zwar das Spiel, konnte aber auch die nächste gute Gelegenheit nicht nutzen (30. Minute). Knapp zehn Minuten vor Spielende wurde es dann turbulent. Verlautenheides Keeper Ralf Schumacher musste in höchster Not klären, rutschte dabei aber mit der Hand am Ball außerhalb des Sechzehners und wurde zu Recht des Feldes verwiesen. „Die Rote Karte war natürlich die Schlüsselszene”, brachte es Eintracht-Coach Sascha Bohne nach Spielende auf den Punkt. In Unterzahl spielend versuchte sich der Außenseiter ins Elfmeterschießen zu retten. Kurz vor Schluss beendete Eilendorfs Mathias Schmieder jedoch alle Finalträume der Eintracht und markierte das entscheidende 1:0. „Wir haben fast keine Chance zugelassen und hochverdient gewonnen”, war SV-Trainer Achim Rodtheut zufrieden mit seiner Elf.

Im anderen Semifinale kam es zum Duell des Gastgebers und der Mannschaft von Borussia Brand. In einem tollen Fußballspiel ging Brand durch Sheldon Batista zunächst in Führung (10. Minute). Doch nur kurze Zeit später glich Cedric Ngovo mit einem fulminanten Fernschuss für Haaren aus. Haaren machte weiter Dampf und drängte auf das zweite Tor. Immer wieder scheiterten die FV-Akteure allerdings am überragenden Brander Innenverteidiger Klaas Mester. Erst Deni Mirnic konnte das Abwehrbollwerk dann doch noch überwinden und auf 2:1 erhöhen.

Brand warf anschließend alles nach vorne. In der Schlussminute köpfte schließlich Michael Paffen tatsächlich den Ausgleich und rettete seine Mannschaft ins Elfmeterschießen. Dort siegte die Borussia dann mit 5:4 und zerstörte alle Titelträume des Gastgebers. „Völlig unnötig”, haderte Haarens Trainer Mike Zimmermann mit der Niederlage. „Das dürfen wir uns nicht mehr nehmen lassen”, ergänzte er. Brands Coach Till Mester war höchst zufrieden. „Wir sind nach dem Rückstand noch einmal zurückgekommen, super”, freute sich der Trainer.

Das Finale zwischen Verlautenheide und Haaren findet Samstagabend um 19 Uhr statt. Zuvor spielt um 17 Uhr der Gastgeber gegen Verlautenheide um Platz 3. Gespielt wird jeweils einmal 90 Minuten. „Es ist Olympia, jetzt wollen wir zumindest Bronze”, verkündet Mike Zimmermann.
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