Aachen - Eilendorf: Idylle mit Staub und Morast

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Eilendorf: Idylle mit Staub und Morast

Von: Peter Langohr
Letzte Aktualisierung:
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Die Reutersgasse eine ruhige Wohnstraße. Im Dezember jedoch soll der Endausbau beginnen, der den Problemen ein Ende setzen soll. Foto: Peter Langohr

Aachen. Top-Lage im Grünen, wenig Autoverkehr, kein Verkehrslärm - die Reutersgasse könnte glatt als idyllische Wohnstraße durchgehen. Als Dreingabe schauen die Anwohner auch noch auf das grüne Meer eines Maisfeldes, das auf der anderen Seite der Straße angelegt wurde.

Allerdings ist die Straße mit einem äußerst „wandlungsfähigen” Straßenbelag versehen. Bei trockenem Wetter wird der zu feinem Staub, der aufgewirbelt wird, wenn ein Auto darüber fährt. Weht etwas Wind, werden Staubfahnen durchs Wohnquartier gepustet. Und bei Regen verwandelt er sich unversehens in einen Morast, den man in die Häuser trägt und der sich allen Putzversuchen hartnäckig widersetzt.

Zu allem Überfluss strömen bei starkem Regen auch noch Wassermassen in die Vorgärten und die Anwohner müssen zu allen möglichen Tricks greifen, um das Wasser von den Häusern fernzuhalten.

Regina Poth, Abteilungsleiterin im zuständigen städtischen Fachbereich, brachte in der Sitzung der Bezirksvertretung die Zusage mit, dass im Dezember mit dem Endausbau der Straßen im ersten Bauabschnitt des Neubaugebietes begonnen wird und dass die Baustraßen für den zweiten Bauabschnitt angelegt werden sollen.

Der Endausbau soll analog zum Baufortschritt bei der Errichtung der Häuser in Teilabschnitten erfolgen. Als erster Bauabschnitt ist demnach die Breitbendenstraße sowie das jeweils erste Teilstück von Maar- und Reutersgasse vorgesehen. Die Bauzeit wird mit fünf Monaten veranschlagt, so dass von einer Fertigstellung etwa im April 2010 ausgegangen werden kann.

Schutz für die Häuser

Ebenfalls noch im Dezember werden im zweiten Bauabschnitt die Kanal- und Versorgungsleitungen vor der Herstellung der Baustraße, der künftigen Franz-Delheid-Straße, verlegt.

Die Bezirksvertreter gaben der Verwaltung mit auf den Weg, insbesondere auf die Probleme mit dem Oberflächenwasser zu achten und gegebenenfalls durch vorgezogene Maßnahmen sicherzustellen, dass die Häuser an den neuralgischen Punkten geschützt werden.

Darüber hinaus monierten die Bezirksvertreter, dass die Planung nicht berücksichtige, dass seitens der Bezirksvertretung und des Verkehrsausschusses beschlossen worden sei, die Verkehrsanbindung des Erschließungsgebietes Breitbenden über die Schlackstraße an die Freunder Straße vorzusehen, sobald die Umgehungsstraße fertiggestellt worden sei. Daher verweigerten sie der Beschlussvorlage der Verwaltung in diesem speziellen Punkt ihre Zustimmung.
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