Aachen - Eigene Miniphänomenta für Viktor-Frankl-Schule

Eigene Miniphänomenta für Viktor-Frankl-Schule

Von: Kim Nobis
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Aachen. Was passiert eigentlich, wenn eine Kerze unter einem Glas steht? Und stimmt es, dass unter Schwarzlicht alles plötzlich ganz anders aussieht? Mit solchen Fragen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Viktor-Frankl-Förderschule seit November des vergangenen Jahres beschäftigt, als nämlich die Miniphänomenta mit ihren insgesamt 52 Experimentierstationen in der Schule Station gemacht hatte.

Dabei handelt es sich um eine Initiative „Förderung der Mint-Bildung in NRW” der Unternehmerverbände in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, Schülern Fächer wie Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik näher zu bringen und erfahrbar zu machen. Mit der Miniphänomenta lernen sie direkt live am Objekt.

Leider hatten die Viktor-Frankl-Schüler nur zwei Wochen Zeit, sich mit den Naturwissenschaftlichen Rätseln und Gesetzmäßigkeiten zu befassen. „Zwei Wochen sind nur ein Appetithäppchen. Aber dieses Häppchen hat gereicht, um für starke Begeisterung bei den Schülern zu sorgen”, erklärt Schulleiterin Beate Jahn.

Und wegen dieses neu entfachten Interesses für Naturwissenschaften haben sich die Lehrer der Schule sowie die Bildungsreferentin der Vereinigten Unternehmerverbände Aachen (VUV), Petra Pauli, dafür eingesetzt, dass 14 Experimentierstationen für die Schule nachgebaut werden. „Das kostet allerdings nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld”, sagt Petra Pauli.

Genau deshalb hat sich das Unternehmen Abiomed Europa GmbH aus Aachen bereit erklärt, das Vorhaben zu unterstützen. Aber eine bloße Finanzspritze war dem Geschäftsführer Dirk Michels zu wenig. Gemeinsam mit der Abiomed Personalleiterin, Rita Geffers, tauschte er die gewohnte Businesskleidung gegen Arbeitsklamotten und packte kräftig mit an.

Zudem spannte Michels gleich 30 Mitarbeiter seines Unternehmens mit ein, um den Nachbau der Stationen zu bewerkstelligen. „Wir haben uns schon immer für soziale Projekte eingesetzt”, sagt Michels. „Im Fall der Viktor-Frankl-Schule waren mir zwei Aspekte besonders wichtig: Erstens geht es um Hilfestellung in unserer Region und zweitens können wir uns jetzt auch aktiv beteiligen. Nur Geld geben, ist mir zu einfach”, sagt Michels.

Die Schüler freuen sich jedenfalls riesig über ihre eigene Miniphänomenta, die in den nächsten Wochen fertiggestellt werden soll.
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