Ehrung für 125 junge Aachener

Von: Holger Richter
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Mit Jessica Balogun wird bei der Jugendsportlerehrung erstmals eine echte Boxweltmeisterin ausgezeichnet.

Aachen. Für Otto Normalöcher hat jede Veranstaltung, die zum zweiten Mal stattfindet, schon Tradition. Insofern ist die Jugendsportlerehrung der Sportjugend schon ein Ereignis mit ruhmreicher Vergangenheit.

Denn am Donnerstag, 23. April, 17.30 Uhr, werden die besten jungen Aachener Sportler bereits zum dritten Mal für ihre Leistungen auf Bezirks-, auf Landes- und Verbands- sowie auf deutscher und internationaler Ebene ausgezeichnet.

Seit Ende letzten Jahres arbeitet Christian Junker als Projektleiter der Sportjugend schon an der Organisation des Festakts. „Im November habe ich die erste Grobplanungen vorgenommen, im Januar wurden die ersten Anfragen gestellt und die ersten Einladungen gingen auch schon Ende Januar raus”, erzählt der 23-Jährige, der auch zweiter Vorsitzender der Sportjugend im Stadtsportbund ist.

Dann begann die Meldefrist, in der alle Aachener Vereine die herausragenden Leistungen ihrer jungen Athleten im Jahr 2008, melden konnten. Und davon machten die Klubs bis zum Meldeschluss vor gut drei Wochen auch ausgiebig Gebrauch.

„Wir zeichnen 125 Sportlerinnen und Sportler zwischen neun und 21 Jahren aus”, freut sich Junker über die gestiegene Meldemoral bei den Vereinen. „Vielleicht hat sich ja herumgesprochen, dass die Ehrung im vergangenen Jahr den meisten Teilnehmern gefallen hat.” Entsprechende Reaktionen habe er nach der zweiten Jugendsportlerehrung, als Stadtdirektor Wolfgang Rombey 100 Jugendliche mit Plakette und Urkunde ausgezeichnet hatte, bekommen.

Aus diesem Grund habe das Sportjugendteam um die Vorsitzende Eva Schultheis am Ablauf der Ehrungen nur wenig geändert. Veranstaltungsort bleibt die Mulde des Ludwig-Forums für internationale Kunst an der Jülicher Straße. Die Auszeichnungen in den drei Ehrungsstufen werden aufgelockert durch Showeinlagen wie das sogenannte Rope-Skipping, wohinter sich spektakuläres Seilchenspringen des 1. FC Rheinland aus Übach-Palenberg verbirgt. Außerdem zeigen auch zwei Formationen des Aachener Tanzsportclubs Aquis Grana ihr Können.

Dazu gibt´s noch ein Interview mit dem mehrfachen Deutschen Meister im Wasserspringen, Johannes Donay. Der 18-jährige Aachener startet für den SV Neptun.

Einige Neuerungen

Einige Neuerungen gibt es dann aber doch. „Stadtdirektor Wolfgang Rombey ist leider verhindert, für ihn wird der Vorsitzende des städtischen Sportausschusses Hans Herff die Ehrungen vornehmen”, sagt Christian Junker. Zudem zeichne die Sportjugend nun zwei anstelle von einem Betreuer für besondere Verdienste in der Jugendarbeit aus. „Wir möchten einen Trainer oder Betreuer bis 27 Jahre und einen darüber ehren, die sich im besonderen Maße für den Jugendsport eingesetzt haben”, erklärt Christian Junker, der sehr stolz darauf ist, dass die ausgezeichnete Betreuerin des vergangenen Jahres, die Alemannia-Leichtathletin Ingrid Dautzenberg, ihr Kommen als Ehrengast bereits zugesagt hat.

Neu ist zudem, dass die Sportjugend mit der 20-jährigen Jessica Balogun erstmals auch eine waschechte Boxweltmeisterin auszeichnen kann. Balogun, die in Nigeria geboren wurde, aber seit 2003 in Aachen lebt, hat im vergangenen Jahr den WM-Titel im Superweltergewicht erobert und erfolgreich verteidigt.

Die Jugendsportlerehrung werde übrigens komplett ehrenamtlich organisiert, betont Christian Junker. Rund 30 Leute - von der Sportjugend bis zu den Showeinlagen - sorgen am Donnerstag unentgeltlich dafür, dass die Veranstaltung noch mehr Tradition bekommt.
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