Ehrenhüte zeigen eine ganz große Show

Von: Lee Beck
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Beim Florresei-Palast im Ballsaal des Alten Kurhauses am Nelkensamstag tanzten und feierten die Jecken unermüdlich bis in die Morgenstunden.
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Maximilian Lang ist der neue Oberehrenhut an der Spitze der zehnköpfigen Truppe. Foto: R. Roeger

Aachen. Exakt 8 Minuten und 30 Sekunden hatte es gedauert, bis auch die letzten Restkarten für die absolute Traditions-Megasause „Florresei Palast“ am Nelkensamstag verkauft waren. AKV-Ehrenhut Oskar Kaluza hatte vorsorglich schon einmal eine Stoppuhr laufen lassen.

Auf dieser Fete glänzt der Ballsaal im Alten Kurhaus in seiner schönsten Pracht. Für den neuen Oberehrenhut Maximilian Lang ist die diesjährige Florresei eine Premiere. Zwar ist er schon ein alter Hase im Ehrenhut-Geschäft – er trägt das Pagenkostüm wie eine zweite Haut – aber am Vorabend der Party befürchtete er noch das große „Herzrasen“, schließlich moderiert er auch das vielfältige Bühnenprogramm. Dort reihte sich ein Höhepunkt an den nächsten.

Neben den vier Amigos kam auch Prinz Bernd I. und als Überraschung spielte zu später Stunde die sorgsam ausgewählte Saxophon-DJ Gruppe „Saxity“. Da spielten sie zu fetzigen House-Beats Saxophon. „Obwohl die Florresei ja für alle Altersklassen ist, sollte Saxity zu später Stunde für die jüngeren Gäste ein Vergnügen sein“, erklärt Ehrenhut Simon Adenauer. Erst um 3 Uhr löste ein DJ das Bühnenprogramm ab.

Für den neuen Oberehrenhut Lang, der im letzten Jahr Christian Schwartz an der Spitze ablöste, ist es dieses Jahr die neunte Session bei den Ehrenhüten. Am Abend selbst ist der 30-Jährige gelassen: „Alles läuft ganz locker“, sagt er und wirkt auffällig entspannt vor dem Auftritt der Florresei-Allstars : „A little Party never killed nobody.“

Damit kennt sich der AKV-Ehrenhut bestens aus, weshalb sie auch mit der Tanzgruppe TN Boom zum gleichnamigen Song von Fergie eine fetzige Performance im Gatsby-Stil ablegten. Das jubelnde Publikum, in dem einige der 1000 anwesenden Jecken auch ihr Handy für Film und Videoaufnahmen zückten, rief nach Zugaben.Und Ehrenhut Simon Adenauer wurde lauthals angefeuert und mit Unterhöschen beworfen.

Für die Nummer hatten die „Chapeaux d‘honneur“ oftmals üben müssen. Doch an schweißtreibende Bühnenauftritte sind die zehn Junggesellen längst gewöhnt, schließlich sind sie bei den AKV-Veranstaltungen mehr als nur die rechte Hand hinter den Kulissen. Aber eigentlich sind sie Allround Talente, denn singen können die Ehrenhüte auch noch. Ihr Lied „1,2,3... Oh du wunderschöne Florresei“ ist fest etabliert und in aller Munde.

Atemlos feierte der AKV-Nachwuchs mit den Narren. „Es war wirklich eine der besten Florresei-Parties seit Jahren“, zieht Simon Adenauer das Fazit in den frühen Morgenstunden.

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