Aachen - Egmont-Sommerfestival startet mit „Slow Night“

Christopher Robin Kino Freisteller Winnie Puuh

Egmont-Sommerfestival startet mit „Slow Night“

Von: Verena Richter
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Während anderorts die Konzertsaison zu Ende geht, beginnt sie im Egmont erst. Ab dieser Woche gibt es wieder jeden Samstag bis September Live-Musik in dem Café in der Pontstraße. Dabei haben sich die Veranstalter – wie bereits in den Vorjahren – um ein buntes Programm bemüht, bei dem viele unterschiedliche Musikgenres zu Gehör gebracht werden.

Den Auftakt zum Sommerfestival bestreitet in diesem Jahr die Band Slow Night mit ihren gefühlvollen Interpretationen bekannter Songs von Künstlern und Gruppen wie Peter Gabriel, U2, Joni Mitchell, Sting oder Billy Joel. Dabei sind Gerlinde Steigerwald (Gesang), Ali Döhler (Keyboards) und Hugh Featherstone (Gitarre) „Wiederholungstäter“, wie Egmont-Chef Stefan Dreher sagt. Schon fünfmal sind Slow Night im Egmont aufgetreten, dass sie aber in diesem Jahr das Sommerfestival eröffnen dürfen, freut die Band sehr, verrät Ali Döhler.

Immerhin, als Konzertraum ist das Egmont recht speziell, eine richtige Bühne gibt es nicht, die Musiker sind quasi Teil des Publikums. Slow Night schätzen das, sagt Ali Döhler: „Es ist extrem eng, so eine Nähe hat man mit einer Bühne sonst nicht. Außerdem ist das Egmont-Publikum sehr offen. Selbst Leute, die zum Quatschen hingegangen sind, hören dann im Laufe des Konzerts richtig aufmerksam zu. Das ist für uns äußerst wichtig, da wir mit unserer Art von Musik eher eine Konzertatmosphäre brauchen, bei der man die Texte versteht und auch Nuancen bei den Instrumenten raushört.“

Die Texte sind Slow Night natürlich sehr wichtig, die Band sucht sich die Lieder, die sie interpretiert, gezielt aus. „Kriterien bei der Auswahl sind, dass sie uns selber berühren und dass sie gute Texte haben, die auch aus unserem Leben erzählen könnten“, erklärt Ali Döhler. Die kleine Besetzung stelle die Band durchaus vor Herausforderungen: „Wenn Du da Stücke interpretierst, die ansonsten von einer sechs- oder siebenköpfigen Band gespielt werden, stellt Dich das vor die radikale Aufgabe, unter Verzicht auf Bass und Schlagzeug eine rhythmisch und melodisch dichte Atmosphäre für die Stimme zu schaffen. Da gibt es für uns manchmal sehr intensive Momente des Zusammenspiels.“

Spielen werden Slow Night vornehmlich Songs ihres aktuellen Albums „Winter‘s Fire“. „Ansonsten gibt es die für uns typische Mischung von eher ruhigen Stücken und einigen Uptempo-Stücken, wie ‚Torn’ von Natalia Imbruglia, ‚Big Yellow Taxi’ von Joni Mitchell oder etwa unserer sehr schrägen und heftigen Fassung von John Lennons ‚Imagine’“, kündigt Ali Döhler an.

Er hofft, dass am Samstag das Wetter mitspielt. Wenn es warm sei, öffne das Egmont die Flügeltüren zur Pontstraße, „und dann spielen wir quasi halb auf der Straße, da bleiben dann Leute stehen und lauschen für einige Zeit unserer Musik, das fühlt sich gut an. Und wir geben natürlich wie immer unser Bestes, sorgen für Gänsehaut und spielen uns bestimmt wieder in das ein oder andere Herz.“ Wer selbst mal reinhören möchte, das Konzert beginnt um 20.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert