Aachen - E-Mobile machen sich auf den Weg durch NRW

E-Mobile machen sich auf den Weg durch NRW

Von: Katrin Otrzonsek
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Gleich gehts los: Bis kurz vo
Gleich gehts los: Bis kurz vor dem Start der E-Cross-Germany-NRW-Tour werden die Elektro-Autos auf dem Aachener Markt noch aufgeladen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Lautlos und umweltfreundlich fährt ein Elektroauto nach dem anderen auf den Markt - genau beobachtet von Jens Ohlemeyer. Denn er ist Initiator der E-Cross Germany NRW Tour, die am Freitag vor dem Aachener Rathaus startete.

„Das Ziel dieser Tour ist die Präsentation von moderner, urbaner Mobilität, die alltagstauglich ist”, erklärt Ohlemeyer. Er will damit die Nachhaltigkeit von Elektrofahrzeugen fördern. Von Aachen führt die Fahrt ins Düsseldorfer Landesumweltministerium und von dort weiter über Bochum nach Recklinghausen bis ins Ziel in Bielefeld.

Den Startschuss gibt Aachens Bürgermeisterin Margrethe Schmeer. Es sei von großer Bedeutung, dass sich Bürger mit den elektrischen Fahrzeugen vertaut machten, begründet sie ihren Einsatz am frühen Freitagmorgen.

Jens Ohlemeyer, Lehrer eines privaten Gymnasiums in Bielefeld, hat die Tour im Rahmen einer Schulinitiative entwickelt. Dabei waren 20 Schüler zwischen 16 und 19 Jahren an der Ausarbeitung beteiligt. Ohlemeyer fährt die Rallye selbst mit: in einem umgerüsteten Opel Ampera mit 150 PS. „Dieses Auto fährt 60 bis 80 Kilometer elektrisch, hat aber zusätzlich noch einen Reichweitenverlängerer eingebaut, der die Batterie auflädt”, erklärt der umweltbewusste Organisator. Privat fahre er zwar kein E-Auto, benutze aber so oft es geht das Fahrrad, um die Umwelt zu schonen.

Elektrofahrzeuge sind im Einkauf immer noch teuer und eher eine Seltenheit auf Deutschlands Straßen. Aber: „Um die umweltfreundliche Mobilität zu fördern, wird die Region Aachen in den kommenden ein bis zwei Jahren rund 80 Millionen Euro für zahlreiche Projekte und Forschungsvorhaben in diesem Bereich investieren”, kündigt Yvonne Debald vom städtischen Fachbereich Wirtschaftsförderung und Europäische Angelenheiten an.

FH-Projekt „ec2go”

Auch Thomas Ritz, Dozent an der Fachhochschule Aachen, ist begeisterter Elektroauto-Fan. So entwickelt er momentan das Carsharing-Projekt „ec2go” für urbane Regionen. Dabei solle den Bürgern eine gewisse Anzahl von E-Autos zur Verfügung gestellt werden, die von jedem genutzt werden können, so lange sie nur regional unterwegs sein wollen, erläutert er. Die Fahrzeuge sollten für jedermann zugänglich sein und ähnlich funktionieren wie die schon bestehenden E-Bike-Stationen am Aachener Haputbahnhof, Elisenbrunnen und am Audimax. Das Konzept dafür solle im September 2012 vorgestellt werden.

Neben den 13 elektrisch betriebenen Autos, parkten vor dem Rathaus auch E-Roller, E-Bikes und Segways.

Der Veranstalter der Tour ist die „e-cross Germany Zero Emission” in Kooperation mit der Bielefelder Klimawoche. Die Tour ist mit einer Spendenaktion zu einem guten Zweck gekoppelt: So werden unterwegs Gelder für „Viva con Agua” und „Spenden Sie Licht für Uganda” gesammelt.
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