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Drei Eingangsklassen für die Marktschule

Von: mg
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Aachen. Die Marktschule in Brand darf im Sommer eine dritte Eingangsklasse einrichten. Das hat der Schulausschuss am Donnerstagabend einstimmig genehmigt. Damit können alle 75 Kinder, die an der katholischen Grundschule angemeldet sind, auch aufgenommen werden. 63 dieser Kinder sind ohnehin „Anspruchsschüler“, da sie im Umfeld der Schule wohnen.

Allerdings werden nicht alle neuen Erstklässler einen Betreuungsplatz in der Offenen Ganztagsschule (OGS) bekommen können. Die Schule betreut derzeit 148 Kinder in sechs Regelgruppen und fünf Kinder in einer „halben“ sonderpädagogischen Gruppe. Mit großen Anstrengungen könne die Zahl der OGS-Plätze an der Marktschule zum nächsten Schuljahr auf 175 gesteigert werden, erklärte Brigitte Drews vom Fachbereich Kinder, Jugend und Schule.

Mehr sei platzmäßig und auch pädagogisch nicht vertretbar. Der Bedarf, so hat die Verwaltung errechnet, wird allerdings bei rund 200 Plätzen liegen. Mehr oder weniger erfolglos habe die Verwaltung auch nach provisorischen OGS-Lösungen für die Marktschule gesucht, so Drews: „Wir haben alle Möglichkeiten, die es in Brand gibt, abgeklopft.“ Die SPD brachte auch eine Pavillon-Lösung auf dem Schulhof ins Gespräch.

Die OGS-Betreuung war offenbar für viele Eltern ein gewichtiges Argument, ihr Kind an der Marktschule anzumelden. Denn von den drei Brander Grundschulen hat nur die Marktschule eine Offene Ganztagsschule. Die beiden anderen Grundschulen fahren eigene Betreuungsmodelle. Die Grundschule Brander Feld will aber zum Schuljahr 2014/15 ebenfalls in die OGS starten und zwei Betreuungsgruppen einrichten.

Die Schulpolitiker sprachen sich einhellig für die dritte Eingangsklasse aus. Bei 63 Anspruchsschülern sei das „alternativlos“, sagt etwa der Brander CDU-Ratsherr Peter Tillmanns. „Ärgerlich“ ist aus Sicht von Ulla Griepentrog (Grüne), dass der Schulentwicklungsplan andere Schülerzahlen für die Brander Schulen prognostiziert habe. Das Problem sei auch „hausgemacht“.

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