Aachen - Dieter-Schulte-Gedächtnis-Turnier bringt bis jetzt 115.000 Euro

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Dieter-Schulte-Gedächtnis-Turnier bringt bis jetzt 115.000 Euro

Von: Daniel Gerhards
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Am Aachener Dom gibt es immer was zu tun. Daher hat das 18. Aachener Skatturnier zu Gunsten der Bischofskirche - das „Dieter-Schulte-Gedächtnisturnier” - nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

Dompropst Monsignore Helmut Poqué erklärte, dass etwa das große Kuppelmosaik einer Ausbesserung bedarf. Zudem seien Arbeiten am Joch zur Vorhalle nötig. „Gerade bei der Säuberung der Mosaike weiß man nie, was einem blüht”, sagte Poqué mit Blick auf die Unwägbarkeiten bei der Arbeit an den historischen Kunstwerken.

Für Turnierorganisator Jochen Schulte - den Sohn des verstorbenen Turniergründers Dieter Schulte - stehen die Arbeiten am Münster im Fokus des Turniers.

„Ich mache das, damit so viel wie möglich für den Dom zusammenkommt.” Das Engagement seines Vaters habe ihm den Dom näher gebracht. „Das ist die Tradition unseres Turniers.” Und die gelte es zu bewahren.

Viele Promis aus der Region

Unter den rund 90 Skatspielern - dazu kamen noch 18 Knobler und zehn Doppelkopfspieler - die zum Turnier ins Offizierskasino Gut Neuhaus gekommen waren, waren zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus der Region. So ließen es sich die Schirmherrn Monsignore Helmut Poqué, Oberst Walter Ohm und Oberbürgermeister Marcel Philipp auch nicht nehmen, ihr Glück und Können beim Skat auf die Probe zu stellen.

„Ich spiele auch privat Skat”, erzählte Dompropst Poqué, „das ist wirklich ein spannendes Spiel”. Und wenn dann auch noch zu Gunsten des Doms gespielt wird, setzt er sich besonders gern an den Spieltisch.

Auch wenn die Atmosphäre an den Spieltischen freundschaftlich und geprägt von Einsatz für die Kathedrale war, wollte sich keiner der Teilnehmer freiwillig geschlagen geben. „Wenn man am Tisch sitzt, dann will jeder gewinnen”, sagte Jochen Schulte.

Die lockere und dennoch sportliche Atmosphäre wissen die Teilnehmer zu schätzen. Jochen Schulte könnte noch ein größeres Feld an den Start schicken, wenn die Räumlichkeiten es zuließen.

„Das ist wirklich ganz begehrt. Ich muss jedes Jahr 20 oder 30 Leuten absagen, die gern teilnehmen würden.” Schulte sammelte in den vergangenen 17 Jahren rund 115.000 Euro für den Dom. Auch in diesem Jahr wird noch mal eine stattliche Summe dazukommen. Jochen Schulte: „8000 Euro ist unser Ziel.”
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