Dieser Lauf ist nichts für ungeübte Beine

Von: Christopher Gerards
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Freuen sich auf den Lousbergla
Freuen sich auf den Lousberglauf: von links Organisationsleiter Peter Lynen, das Stawag-Laufteam, Nina Zirke, Erik Boßems und Steffen Foto: Harald Krömer

Aachen. Übung macht bekanntlich den Meister. Und weil der Lousberglauf (LBL) nichts für ungeübte Beine ist, hat das Hochschulsportzentrum (HSZ) schon einmal die Streckenschilder am Teufelsberg aufgestellt.

„Wir wissen, dass sich die Läufer überschätzen”, sagt Peter Lynen, Organisationsleiter des HSZ. Deswegen wolle man - in langjähriger Tradition - mit den Schildern ein „präventives Signal” setzen, mit dem Training zu beginnen. „Es ist wichtig, dass sich die Breitensportler vorbereiten”, meint Lynen.

Denn diese sind unter den 2000 Teilnehmern nicht die Ausnahme. Gerade der „tolle Mix” aus Spitzen- und Breitensportlern trage zur großen Beliebtheit des Events bei, erklärt Lynen. So sei der LBL hinter dem CHIO und den Spielen der Alemannia die Nummer drei unter Aachens Sportveranstaltungen.

Und das, obwohl er mit seinen 5555 Metern Länge und 250 Metern Höhenunterschied ordentlich schlauchen kann. Zur richtigen Vorbereitung sollen nun aber nicht nur die großen blauen Schilder beitragen, die alle 1000 Meter aufgestellt sind. Zusätzlich bietet das HSZ noch ein Lauftraining an, das am Montag, 30. Mai, beginnt (Anmeldungen unter http://www.lousberglauf.de).

Neben dem HSZ zeichnen auch die Bewohner der Studententürme in der Rütscher Straße für die Organisation verantwortlich und stellen insgesamt 120 Helfer am Tag des Geschehens. „Wenn der Lauf vor der eigenen Haustüre stattfindet, dann ist das etwas Besonderes”, findet Steffen Huppertz, Hauptkoordinator der Wohntürme. Denn in der Rütscher Straße startet und endet der LBL wie gewohnt.

Traditionell markiert er auch das Finale des NRW-Uni-Cups. Beim Auftakt in Dortmund in dieser Woche ging es gut los für das Aachener Team, das die Plätze 1,2,4 und 6 belegte. Seit 2005 haben die Öcher das Turnier immer gewonnen, daher wollen sie „alles dafür tun, den Cup auch in diesem Jahr zu holen”, so Nina Zirke, Eventkoordinatorin des HSZ.

Der Startschuss zum Lousberglauf fällt am Mittwoch, 6. Juli. Die Anmeldeplätze für den Kultlauf sind bereits vergeben, lediglich wenige Restplätze werden über eine Warteliste im Juni zur Verfügung stehen.
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