Aachen - Die Talbötter laden zum Martinszug der Solidarität ein

Die Talbötter laden zum Martinszug der Solidarität ein

Von: hau
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Aachen. Die Zahl der Menschen, die sich durch ihre Unterschrift für den Erhalt des von Schließung bedrohten Aachener Bombardier-Werks einsetzen, geht inzwischen auf die 16 000 zu. Nach Auskunft des Betriebsratsvorsitzenden Josef Kreutz steigt die Zahl der Solidaritätsbekundungen und -listen immer noch stetig.

Unglaubliche Unterstützung habe man bei dem Besuch des letzten Spiel der Alemannia-Volleyballerinnen bekommen: „Das war eine Riesensolidarität.” Am Samstag besuchen 600 Talbötter das Spiel der Alemannia auf dem Tivoli, für das ein Banner angefertigt worden ist. Kreutz hofft, dass er auch in der Fußballarena einige Worte an die Fans richten darf.

Für nächsten Dienstag ruft das Solidaritätskomitee zu einem Martinszug auf. „Wir laden alle Bürger herzlich ein, mit uns gemeinsam ein Zeichen zu setzen und sich, unbedingt auch mit Laternen, an dem Umzug zu beteiligen. Die ganze Stadt ist entsetzt über die Schließungsabsicht und hat so eine weitere Gelegenheit, ihre Unterstützung zum Ausdruck zu bringen,” heißt es in der Einladung.

Treffpunkt ist die Kirche St. Elisabeth (Ecke Jülicher Straße/Blücherplatz), 17 Uhr. Um 17.30 Uhr startet der Laternenumzug und nach einem etwa halbstündigen Marsch über die Jülicher Straße wird das Werksgelände der Talbötter erreicht. Dort wird es zum Abschluss eine Segensspendung durch die katholische und die evangelische Kirche geben.

Kindergärten und Schulen werden gebeten, sich mit den Kindern an diesem zusätzlichen Martinszug zu beteiligen und ihre Laternen für diesen Anlass noch einmal zum Einsatz kommen zu lassen. Am Ende sollen sie auch mit einer kleinen Süßigkeit „entlohnt” werden.

Am Mittwoch, 14. November,17 Uhr, befasst sich auch der städtische Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft mit der Lage bei Bombardier. Neben den Arbeitnehmervertretern ist auch Betriebsleiter Dirk Reuters eingeladen.
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