Aachen - Die Stadtbezirke blicken voraus auf das kommende Jahr

Die Stadtbezirke blicken voraus auf das kommende Jahr

Von: krü/pla/han
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Aachen. Die Aachener Stadtbezirke laden wieder zu ihren traditionellen Neujahrsempfängen. Am Wochenende machten Richterich, Eilendorf und Kornelimünster/Walheim den Anfang.

In Richterich hatten Bezirksbürgermeisterin Marlis Köhne und Bezirksamtsleiterin Yvonne Moritz in die Begegnungsstätte Schloss Schönau eingeladen. Für den festlichen musikalischen Rahmen sorgten die Pianisten Peter Grauer und Rudolf Schmitz vom Kulturkreis Richterich. Gleichzeitig fand die Finissage zur Ausstellung des Aquarell-Kurses des Kulturkreises Richterich statt. Schmucke, stimmungsvolle Kunst mit vielfältigen Motiven zierte zum Jahreswechsel die Wände der Begegnungsstätte im Schlosssaal.

„Wir in Richterich und Horbach haben im vergangenen Jahr unseren Beitrag zur Energiewende geleistet, vier Windräder werden im Norden Aachens installiert. Das passt gut zu einem Stadtbezirk in Hochschulnähe“, schilderte Bezirksbürgermeisterin Marlis Köhne. Dann gab sie einen Ausblick auf die kommenden Monate: „Unser Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem 20 Jahre geplanten Neubaugebiet Richtericher Dell.“ Modelle und Pläne sind ab 14. Januar in Schloss Schönau zu sehen. Am 15. Januar findet ebenfalls dort um 18 Uhr eine Bürgeranhörung zum Thema statt. „Das Neubaugebiet ist eine Chance, die Infrastruktur des Stadtteils zu verbessern und neue Wohnformen für die älter werdende Gesellschaft zu finden.“

Zudem stünden eine attraktivere Gestaltung des Rathausplatzes, neue Radwege sowie der Wunsch nach einem Bahnhof für Richterich ganz oben auf den Jahresplan. „Wir brauchen diesen Bahnhof, als Anbindung an die Stadt und den Campus“, sagte Marlis Köhne.

Küsschen und Orden in Eilendorf

Karnevalistisch ging es unterdessen in Eilendorf zu. „Besser kann das Jahr gar nicht anfangen“, verkündete Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler beim Neujahrsempfang, nachdem sie zuvor vom Kinderprinzen der Nirmer Narrenzunft mit Orden und Küsschen bedacht worden war. Der neunjährige Tim I. (Kaußen) war einer von vielen Gästen, die Elke Eschweiler im Sitzungssaal des Bezirksamtes begrüßen konnte. Nachdem die „Eilendorfer Fehlharmoniker“, ein Bläserquintett aus den Reihen des Instrumentalvereins Eilendorf, die Besucher mit „beswingten“ Klängen eingestimmt hatte, ließ die Bezirksbürgermeisterin das alte Jahr Revue passieren und dankte allen Vereinen und Institutionen, die sich für die Belange des Stadtbezirks eingesetzt hätten.

In einer Vorschau auf das gerade begonnene Jahr stellte sie die Vorhaben heraus, die in Eilendorf angegangen werden sollen. Besonders erwähnte sie dabei das Bürgerfest aus Anlass der 775-Jahr-Feier Eilendorfs vom 12. bis 14. Juli, die Eröffnung von Teilstücken des Rundwanderwegs um Eilendorf im Frühjahr, die Planungen für den Umbau des Bezirksamtes im kommenden Jahr, die Planungen für den großen Spielplatz im Neubaugebiet Breitbenden unter Beteiligung der Kinder des Viertels und den Baubeginn noch in diesem Jahr sowie die geplante Fertigstellung zu den Sommerferien 2014.

Ehrenamt in Walheim

Auch die Bezirksvertretung und das Bezirksamt Aachen-Kornelimünster/Walheim luden am Sonntag die Vertreter der Vereine, Verbände und Institutionen zum neujahrempfang in die Aula des Inda-Gymnasiums. Musikalische Unterstützung gab es von der Big Band Nütheim-Schleckheim unter der Leitung von Arthur Stärk.

Bezirksbürgermeister Eberhard Büchel blickte auf wichtige Ereignisse des vergangenen Jahres zurück und gab einen Ausblick auf 2013. Dabei betonte er vor allem das Thema ehrenamtliches Engagement. So sei der Aufstieg der Judokas des TSV Hertha Walheim sowie der Ringer des TV Eintracht Walheim in die erste Bundesliga nur durch den unermüdlichen Einsatz von Ehrenamtlern möglich gewesen. „In einer Zeit, in der viele Menschen hauptsächlich an sich denken, ist es umso wichtiger, dem Ehrenamt in unserer Gesellschaft einen höheren Stellenwert einzuräumen“, stellte Eberhard Büchel fest. Es werde viel zu wenig darüber gesprochen wie viel Glück und Freude durch das Ehrenamt entstehe. Auch fehle oft die nötige Wertschätzung. Diesem Problem werde immerhin mit dem 2003 in Aachen eingeführten Ehrenamtspass begegnet.

Der Bezirksbürgermeister verkündete außerdem, dass sich im Bezirk Kornelimünster/Walheim in den kommenden Jahren einiges ändern werde: „Die Zuschussgelder für das Großprojekt Schleidener Straße wurden bewilligt. Die Umbauarbeiten beginnen im Oktober dieses Jahres und werden Ende 2015 abgeschlossen sein.“ Und auch in der Grundschule Kornelimünster werde in den nächsten zwei Jahren umgebaut. „Und für alle, die bald heiraten wollen, habe ich noch eine erfreuliche Nachricht: Bisher gab es in unserem Bezirk keinen Standesbeamten – ab Mitte des Jahres wird sich das ändern“, schmunzelte Eberhard Büchel.

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