Aachen - Die Stadt warnt vor zugefrorenen Flächen

Die Stadt warnt vor zugefrorenen Flächen

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Auch wenn Schlittschuhlaufen und Eishockeyspielen noch so viel Spaß macht: Die Stadt Aachen warnt vor dem Betreten der Eisflächen. Foto: Imago/Bahnmüller

Aachen. Trotz der derzeit herrschenden eisigen Temperaturen warnt der Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen warnt wieder vor dem Betreten der Eisflächen. Dies gelte für alle Gewässer im Stadtgebiet.

Auch bei anhaltender kalter Witterung mit deutlichen Minusgraden und dem schönen Winterwetter derzeit bittet das Umweltamt dringend, den Verlockungen des Eislaufens zu widerstehen. Gerade bei freien Gewässern bestehe die Gefahr des Einbrechens, was mitunter lebensgefährlich sein könne. Erst eine Eisschicht ab einer Mindestdicke von 15 Zentimetern gelte bei Experten als sicher, bei fließendem Wasser seien es sogar mindestens 20 Zentimeter. An den Ein- und Ausflussstellen bleibe die Eisdicke sehr dünn.

Eingezäunte Teichanlagen - zum Beispiel die Stauanlage Kupferbach - bergen zudem besondere Gefahren, sonst wären keine Absperrungen und Warnschilder vorhanden. Der Stauweiher Diepenbenden befindet sich in der Einstauphase - hier ändert sich der Wasserstand sehr stark. Daher könnten sich tückische Hohlräume unter den Eisflächen bilden. Der Fachbereich Umwelt betont: Wer das Eis dennoch betritt, handelt immer auf eigene Gefahr.

Außerdem sollte man auch aus Gründen des Tierschutzes auf das Schlittschuhlaufen verzichten. Denn Fische würden durch Eisläufer aus ihrer Winterruhe aufgeschreckt, was den Stoffwechsel an kurbele und die Atmung intensiviere. Dies führe zu höherem Energie- und Sauerstoffverbrauch und belaste den Energiehaushalt der Fische enorm. Im folgenden Frühjahr gingen sie dann oft ein, weil ihnen die Energie fehlt, die sie zur Kompensation der mit schnell steigenden Temperaturen verbundenen Stresssituationen brauchen.

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