Aachen - Die Stadt ist voll, die Kassen sind es noch nicht

Die Stadt ist voll, die Kassen sind es noch nicht

Von: Holger Richter
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Aachen. Wer sich am Samstag durch die engen Gassen der Aachener Innenstadt drängte, der wird die Worte Manfred Pianas nicht wirklich verstehen können. „Der Samstag war noch eher ruhig”, bilanziert der Geschäftsführer des Einzelhandels- und Dienstleistungsverbands Aachen-Düren-Köln den ersten Tag des zweiten Adventswochenendes.

Allerdings meint er mit „ruhig” den Umsatz im Handel und nicht den Trubel auf den Straßen.

„Die Frequenz war auch am Samstag schon gut, aber die Leute haben sich mehr umgesehen und noch nicht so viel eingekauft”, verdeutlicht Piana. „Erst am verkaufsoffenen Sonntag war es richtig gut, so dass es insgesamt doch ein erfolgreiches Wochenende war.”

Insgesamt komme das Weihnachtsgeschäft erst langsam in Schwung, „die heiße Phase des Geschenkekaufens beginnt jetzt erst”. Der Heilige Abend liege in diesem Jahr fast eine ganze Woche nach dem vierten Advent, „so dass es ja noch fast ganze drei Wochen bis zum Fest dauert”, begründet Piana das etwas verzögerte Weihnachtsgeschäft.

Auch leide der Textilhandel derzeit noch ein wenig unter den zuletzt milden Temperaturen, was zusätzlich dazu beitrage, dass die Kassen noch nicht so wie sonst üblich im Weihnachtsgeschäft klingeln. Stattdessen wurden am Wochenende laut Piana insbesondere kleinere Geschenke und Süßigkeiten nachgefragt - wegen des bevorstehenden Nikolausfestes, erklärt Piana.

Neben seiner Tätigkeit für den Einzelhandelsverband ist Manfred Piana als Geschäftsführer des Märkte- und Aktionskreises City (MAC) auch noch verantwortlich für den Weihnachtsmarkt. Und für den gelte bislang nicht, was er für Handel bilanzieren musste. „Was die Besuche der Reisebusse angeht, liegen wir genau auf Vorjahresniveau.”

Der wegen der Katschhof-Baustelle veränderte Aufbau werde ebenso gut angenommen wie der neu gestaltete Münsterplatz und auch die Katschhoftreppe. „Ich war überrascht, wie viele Leute es sich dort bequem gemacht haben - zumindest so lange es trocken war”, so Piana, der die Akzeptanz bei nasskaltem Wetter wie am Wochenende noch abwarten will. „Aber das Wetter”, sagt er lachend, „ist bekanntlich immer schuld.”
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