Aachen - Die Stadt arbeitet an einigen Stellen bereits an Lösungen

AN App

Die Stadt arbeitet an einigen Stellen bereits an Lösungen

Von: gei
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Viele der oben beschriebenen Kritikpunkte an der dreiteiligen Karls-Ausstellung sind der Stadt bekannt, wie aus einer von den „Nachrichten“ erbetenen Stellungnahme hervorgeht. Insbesondere der Krönungssaal erweist sich demnach als problematischer Ausstellungsraum.

So seien die dortigen schlechten Lichtverhältnisse unter anderem auf Auflagen der Denkmalpflege zurückzuführen. Dort bewege man sich „auf dem schmalen Grat zwischen ‚gerade noch lesbar‘ und ‚blendet den Betrachter‘“, teilt Kulturbetriebsleiter Olaf Müller mit. Im Centre Charlemagne haben hingegen die Leihgeber Auflagen gemacht, die kostbaren Handschriften nur mit maximal 50 Lux auszuleuchten. Die Beschilderungstafeln seien an beiden Orten zwischenzeitlich nachgebessert und „fast ausnahmslos ‚hochgeholt‘“ worden, behauptet die Stadt. Allerdings könne der Anspruch nicht erfüllt werden, „Texte grundsätzlich auf Augenhöhe zu hängen“. Auf eine größere Beschriftung habe man verzichtet, weil dies „mit großen inhaltlichen Verlusten“ verbunden gewesen wäre. Immerhin: Im Centre Charlemagne soll an diesem Wochenende „eine größere Tafel mit lesbarer und kontrastreicher Schrift“ angebracht werden.

Die technischen Probleme an mehreren Multimediastationen im Centre sind ebenfalls bekannt. Teils seien die Fehler bereits behoben, teils werde noch daran gearbeitet – so etwa an den Tonversionen für die Filme am Medientisch und an der Vitrine mit offenbar falsch justierten Bewegungssensoren.

Kritik an der didaktischen Aufbereitung der Ausstellung bezeichnet Kulturbetriebsleiter Müller hingegen als „nicht nachvollziehbar“. Alle Führungswege seien klar vorgegeben. Zudem gebe es abgestufte Infos – vom Einleitungstext über Objektbeschriftungen bis hin zu ergänzenden Medien. Teils liege es jedoch „in der Natur der Objekte, dass es überaus sinnvoll ist, mit dem Audioguide den Rundgang zu machen“.

Dass das Personal zuweilen als unhöflich empfunden wird, erklärt die Stadt mit dem Stress und den strengen Sicherheitsbestimmungen, auf deren Einhaltung ständig geachtet werden müsse. Da manche Besucher „etwas uneinsichtig“ seien, könne es zu Diskussionen und „klaren Handlungsanweisungen“ kommen. Sollten „stressbedingte Reaktionen“ als unhöflich empfunden werden, so die Verwaltung, „bitten wir herzlich, dies zu entschuldigen“.

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert