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Die Sensation ist perfekt: Inde Hahn ist weiter, Alemannia raus

Von: Nils Heinichen
Letzte Aktualisierung:
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Aggressives Pressing, präzise Abschlüsse: Gegen Borussia Brand konnten die Schwarz-Gelben noch zeigen, was sie drauf haben. Mit 5:0 schossen sie den Kreisligisten vom Platz. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Borussia Brand, Eintracht Kornelimünster und Inde Hahn – es sind nicht mehr die ganz großen Namen, mit denen sich Alemannia Aachen zurzeit messen darf. Dennoch zeigte die Teilnahme der Mannschaft vom Tivoli bei der 28. Fußball-Stadtmeisterschaft in Vaalserquartier, welchen Stellenwert die Schwarz-Gelben immer noch bei ihrem Publikum genießen.

Auch wenn es nur die U23-Mannschaft war, die zur Alten Vaalser Straße kam, war die Freude darüber riesig. Beim bislang meist besuchten Tag der Stadtmeisterschaft war die Stimmung prächtig. Gleich im Auftaktspiel der letzten Zwischenrunden-Gruppe zeigten Alemannias Nachwuchskräfte eindrucksvoll, warum sie nach wie vor den Nimbus als Aachens Vorzeigemannschaft im Fußball genießen. Mit 5:0 wurde Borussia Brand, Absteiger aus der Bezirksliga, vom Platz geschossen.

Aggressives Pressing, feine Kombinationen und präzise Abschlüsse: Die Leistung konnte sich sehen lassen. Dass allerdings nicht immer alles Gold ist, das glänzt, zeigte sich im zweiten Spiel des Mittelrheinligisten. Zwar dominierte Aachens Zweite A-Kreisligist Kornelimünster. Jedoch sollte sich die mangelhafte Chancenverwertung böse rächen, als Dennis Arigbe in den Schlussminuten plötzlich frei vor Aachens Schlussmann Mikito Ito stand und trocken einnetzte. „Wenn man dreimal alleine aufs Tor zuläuft, aber nicht trifft, braucht man sich nicht zu wundern“, kommentierte Aachens Trainer Sven Schaffrath.

Noch schwieriger gestaltete sich Alemannias Situation nach dem 3:0-Sieg Inde Hahns gegen Borussia Brand, die die Tabelle vor den letzten beiden Spielen mit sechs Punkten anführten. Ein Unentschieden in der Spitzenpaarung hätte dem Bezirksligisten genügt, um die Überraschung perfekt zu machen. Alemannia blieb lange ohne gute Möglichkeit. Erst zum Schluss hatten die Schwarz-Gelben den Sieg auf dem Schuh – scheiterten aber am Hahner Schlussmann.

Inde Hahn verteidigte mit großer Leidenschaft das 0:0 und steht verdientermaßen im Halbfinale. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Die Jungs waren heiß, das hat man heute gesehen“, zeigte sich Co-Trainer Bernd Wesemann zufrieden. Alemannen-Coach Sven Schaffrath war nach dem verpassten Halbfinaleinzug enttäuscht. „Das zweite Spiel war sicherlich der Knackpunkt. Und verteidigen können dann alle Mannschaften“, analysierte Schaffrath. „So sind wir nun der Depp der Stadt, der gegen einen Kreis- und Bezirksligisten ausscheidet.“

Damit ist die Zwischenrunde beendet. Ab 18.15 Uhr bestreiten Rhenania Richterich und Hertha Walheim das erste Halbfinale. Um 19.50 Uhr spielen Arminia Eilendorf und Inde Hahn einen weiteren Finalisten aus. Im Anschluss an die Halbfinal-Begegnungen findet die große Stadtmeisterschafts-Fete statt. Der Eintritt ist frei.

Bilder und Infos finden Sie auf unserem Lokalsport-Portal FuPa.net.

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