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Die RWTH wächst auch im Krisenjahr

Von: Jan Mönch
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RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg ist zufrieden. Auch im Krisenjahr 2009 hat sich die Hochschule positiv entwickelt. Foto: Heike Lachmann

Aachen. „RWTH transparent” nennt die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) ihre Jahresbilanz. Und transparent wurde dabei vor allem eines: Die RWTH wächst. Selbst die Wirtschaftskrise kann das fleißige Expandieren offenbar nicht ernsthaft beeinträchtigen.

Während man sich im Jahr 2008 in Sachen Drittmittel von gut 160 Millionen auf knapp 200 Millionen Euro hatte verbessern können, gab es im Krisenjahr 2009 erneut Zuwachs. Auch wenn „noch nicht ganz abgerechnet” sei, ist RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg auf „Treibstoff von Dritten” in Höhe von rund 230 Millionen Euro eingestellt.

Den Rest des von Kanzler Manfred Nettekoven moderierten Jahresberichts teilten die Mitglieder des Rektorats unter sich auf, wobei auch Raum für Selbstkritik blieb. So durfte Aloys Krieg sich zwar über einen Zuwachs an Studenten, an Neueinschreibungen und auch an Absolventen freuen. Von letzteren sähe der Prorektor für Lehre allerdings gern noch wesentlich mehr als die exakt 3348 aus dem vergangenen Jahr: „Das ist deutlich zu wenig, wir verlieren viel zu viele Personen.” Wichtig sei es, den Eingeschriebenen zu vermitteln, „dass wir an ihnen als Persönlichkeit interessiert sind, nicht nur als Matrikelnummer.”

Zuwachs gab es auch in den Reihen der Professoren. 27 konnten im vergangenen Jahr zusätzlich angeworben werben, bei 24 davon handelte es sich um Juniorprofessoren. „Immerhin 42 Prozent davon sind weiblich”, stellte Rolf Rossaint fest und wertete diesen Anteil durchaus als Erfolg.

Womit der Prorektor für Forschung und Struktur auf den Frauenanteil an der TH anspielte. Denn der ist nicht nur unter den Studierenden niedrig - was durch den Beitrag von Heather Hofmeister dokumentiert wurde. So seien 2009 nur genau ein Drittel der Promovierenden weiblich gewesen. Selbst Hofmeister als Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs ist das einzige weibliche Rektoratsmitglied der RWTH.

Dieses wurde bei „RWTH transparent” komplettiert durch Günther Schuh, der sich „seinem” Campus Melaten widmete. Und der Prorektor für Wirtschaft und Industrie versprach vor allen Dingen: „Wir werden jetzt intensiv auf Melaten beginnen.” Der erste Spatenstich soll bereits am 18. Februar getan werden.
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