Die Piraten sorgen sich ums Nachtleben

Von: maf
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Aachen. Die Piraten sorgen sich um das Aachener Nachtleben. Das geht aus einer aktuellen Ratsanfrage der Partei hervor.

Laut den Piraten zeichnet sich seit einigen Jahren ein „Clubsterben“ ab, das „in seiner jetzigen Ausprägung eine ernstzunehmende Gefahr für das innerstädtische Aachener Nacht- und Kulturleben darstellt“.

Noch bis vor wenigen Jahren, schreiben die Piraten, habe Aachen eine Vielzahl an Lokalitäten aufweisen können, die den hohen Bedarf an Ausgehmöglichkeiten – vor allem durch die zahlreichen Studenten – decken konnten. Tatsächlich haben in den vergangenen Jahren immer wieder Clubs in der Stadt aus unterschiedlichen Gründen schließen müssen – darunter der Malteserkeller, das Fiftyfive, der Königkeller und das New Water. Jakobshof und Auxomoxoa haben kürzlich angekündigt, bald dicht zu machen, auch wenn ersterer schon aktiv nach einer neuen Beheimatung sucht.

Dem Schließen von Diskotheken und Gaststätten wollen die Piraten nun auf den Grund gehen. Deshalb haben sie einen umfangreichen Fragenkatalog an die Stadtverwaltung gestellt. Sie wollen etwa wissen, wie hoch die Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt Aachen von 2009 bis 2012 im Bereich der Gaststätten mit reinem Ausschankbetrieb und der Diskotheken waren.

Weitere Fragen drehen sich um den Einsatz von Ordnungsbeamten, um die Zahl und Art von „Zwischenfällen“ wie Ruhestörung, Schlägerei, Vandalismus oder auch Verstöße gegen Auflagen oder das Jugendschutzgesetz. Auch wollen die Piraten wissen, ob es lokale Schwerpunkte von Anwohnerbeschwerden gibt und nach welchem Konzept die Stadt das Nachtleben in den nächsten 20 Jahren beeinflussen will, ob beispielsweise eine Förderung von Subkulturen und kleinen, individuellen Gaststätten und Clubs geplant ist.

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