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Die Penn gewährt dem Stadtrat Obdach

Von: ast
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Aachen. In Aachen ist alles möglich, besonders zur Karnevalszeit: Die Stadtgarde Oecher Penn hat dem quasi obdachlosen Stadtrat angeboten, seine Februar-Sitzung im großen Penn-Zelt auf dem Katschhof abzuhalten.

Und zwar von Anfang an, samt Bürgerfragestunde und ernstem Teil der Tagesordnung - an diesem 18. Februar darf das Kommunalparlament mit so vielen Zuschauern wie noch nie zuvor rechnen. Ins Zelt passen um die 1000 Leute.

Weil der Sitzungssaal des Rathauses renoviert und neu möbliert wird, muss auch noch im Februar andernorts getagt werden. Angedacht war die Aula Carolina, aber die Idee der Penn ermöglicht nun den Umzug in eine ganz andere Richtung. Näher ist es ohnehin.

Penn-Kommandant Jürgen Brammertz sieht seinen Vorschlag denn auch als ein Stück „Nachbarschaftshilfe. Und wir empfinden es als ausgesprochene Ehre, dass die Stadt unser Angebot annimmt”. So könne man ein bisschen von dem zurückgeben, „was die Stadt für uns getan hat”.

Normalerweise bevölkert sich das Riesenzelt der Penn zum ersten Mal am Fettdonnerstagmorgen, aber laut Brammertz wird diesmal alles pünktlich am Mittwochabend bereit sein zur Aufnahme der Volksvertreter. Und eines wahrscheinlich zahlreichen Publikums.

Denn nach dem offiziellen Teil geht es traditionell rund - die närrische Ratssitzung ist seit langen Jahren ein Höhepunkt im Aachener Karneval. Auch diesmal ist die Penn natürlich vorneweg dabei, mit einer größeren Abordnung als je zuvor. Platz ist ja.
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