Aachen - Die Oecher Penn bläst der Bundeswehr den Marsch

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Die Oecher Penn bläst der Bundeswehr den Marsch

Von: dd
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Groß war der Andrang der Besucher beim Biwak der Bundeswehr. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Der Besucherandrang war enorm, die Bundeswehr hatte zum Biwak (Tag der offenen Tür) in die Lützow-Kaserne eingeladen. Am Biwak-Tag zeigte sich die Bundeswehr in ihrem besten Licht, für Kinder gab es abseits des Festplatzes ein eigenes Programm, das vom Nachwuchs gerne angenommen wurde. Getränkestände und Imbissbuden, die Soldaten hatten alles perfekt organisiert.

Bevor die Soldaten der Technischen Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres für Technik Panzer vorführten, bot das Heeresmusikkorps Koblenz den Besuchern ein Platzkonzert. Vorher untermalten die Koblenzer das feierliche Gelöbnis der Rekrutenkompanie auf dem Appellplatz.

Ein Höhepunkt war am Abend sicherlich der Auftritt der Oecher Penn, die mit klingendem Spiel in historischer Uniform auf die Festwiese marschierte. Penn-Vizekommandant Georg Cosler sagte feixend zu Brigadegeneral Walter Ohm, dem Kommandeur der Schule und General der Heereslogistiktruppe: „Jetzt zeigen wir mal, wie Exerzieren richtig klappt.”

Beim Auftritt der Pennsoldaten klappte dann erwartungsgemäß nichts. Besonders den Gasthörern der Technischen Schule aus Nigeria gefiel der Auftritt der Oecher Penn, die mit ihren blauen Uniformen bunte Farbakzente ins triste Natogrün der Bundeswehrsoldaten setzte.

Ohm und Ehefrau Ingrid waren begeistert, schließlich ist der Brigadegeneral seit Karnevalssonntag Rekrut der Penn. Die Bundeswehrgäste genossen die Militärpersiflage der Stadtgarde, die in Fast-Kompaniestärke angerückt war, obwohl einige dem Karneval eher nichts abgewinnen können.

Imposantes Feuerwerk

Am späten Abend dann, das Publikum hatte es sich längst an Festzelttischen in offenen Zelten bequem gemacht, bot die Bundeswehr ein imposantes Feuerwerk.

Neben zahlreichen Öchern, darunter Dompropst Helmut Poqu, die Europaabgeordnete Sabine Verheyen und die Bundestagsabgeordnete Petra Müller erschienen auch Delegationen der Heere aus den Niederlanden, Frankreich, Belgien und Großbritannien und ehemalige Kommandeure der Schule wie Brigadegeneral a.D. Peter Brüggemann.
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