„Die Linke“: Traumergebnis für Andrej Hunko

Von: Nils Heinichen
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Sie treten bei den Bundestagswahlen im Herbst als Direktkandidaten für ihre Partei „Die Linke“ an: Andrej Hunko für die Stadt Aachen und Marika Jungblut für die Städteregion. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Der Kreisvorstand „Die Linke“ der Städteregion Aachen hat seine Direktkandidaten für die Bundestagswahlen im kommenden Herbst nominiert. Auf der Mitgliederversammlung im Foyer der Nadelfabrik stellte sich die Partei für die diesjährigen Bundestagswahlen auf.

Für den Bundestagswahlkreis 88 (Stadt Aachen) tritt zum wiederholten Mal Andrej Hunko an. Mit einem Abstimmungsergebnis von 96,4 Prozent wurde er von der Mitgliedschaft ohne Gegenstimme und mit nur einer Enthaltung gewählt. „Es tut gut, wenn die Partei so hinter dir steht und so ein tolles Ergebnis dabei herauskommt“, freut sich Hunko über das Ergebnis. Bei der letzten Wahl fielen lediglich knapp über 50 Prozent der Stimmen auf den Bundestagsabgeordneten. „Wir wollen gemeinsam einen guten und vor allen Dingen inhaltlichen Wahlkampf hinlegen, damit wir wieder eine starke linke Fraktion im Bundestag haben“, sagt der Nominierte.

In Aachen erhofft sich Hunko sogar noch ein besseres Wahlresultat als 2009. „Den Anspruch habe ich schon. Es ist wichtig, die Arbeit im Europarat erfolgreich fortsetzen zu können. Wir haben da gute Konzepte“, sagt er. Im Gegensatz zur Behauptung der Bundesregierung sei die Eurokrise noch lange nicht ausgestanden. „Die europäische Integration wird aufs Spiel gesetzt. Wir wollen dagegen etwas tun!“

Für die Städteregion Aachen wurde Marika Jungblut aufgestellt. Mit 14 Ja-Stimmen und drei Nein-Stimmen wurde sie für den Bundestagswahlkreis 89 nominiert. „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Schön, dass es eine so breite Zustimmung gab“, so Jungblut. Vor allem in der Umweltpolitik möchte sie einiges bewirken. „Wir wollen, dass Strompreise bezahlbar bleiben und sind auch gegen eine Privatisierung des Wassers“, stellt sie ihre Position klar.

Des Weiteren hofft die Politikerin, dass ihre Partei in der Berichterstattung der Medien nicht benachteiligt wird. „Wir machen gute Arbeit, allerdings nützt sie nichts, wenn sie nicht an die Öffentlichkeit gelangt“, konstatiert sie. „Es muss über den Inhalt gesprochen werden, nicht über die Personen“, ruft sie zu einem Umdenken in der Politik auf.

Neben den beiden Direktkandidaturen für die beiden Bundestagswahlkreise wurden zudem acht Vertreter und acht Stellvertreter für die Landesvertreterversammlung zur Wahl der Landesliste Nordrhein-Westfalen bestimmt.

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