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Die „Ladies in Black“ freuen sich über jede Menge Nachwuchs

Von: Viviana Scafidi
Letzte Aktualisierung:
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Die beiden Aachener Volleyball-Bundesligaspielerinnen Dora Grozer (hinten r.) und Simona Kosova (hinten l.) unterschrieben den Kooperationsvertrag mit dem St. Ursula-Gymnasium. Foto: Harald Krömer

Aachen. Das St. Ursula-Gymnasium ist jetzt offiziell „Partnerschule des Volleyballsports“. Die eigens für solche Partnerschaften vorgesehene Kooperationsvereinbarung wurde nun von Vertretern der Schule, dem Aachener Post-Telekom Sportverein (PTSV) und zwei Spielerinnen der „Ladies in Black“ unterzeichnet.

Das bedeutet, dass sich die Schule offiziell ein sportliches Profil mit dem Schwerpunkt Volleyball angeeignet hat. Konkret bedeutet das: Es gibt ein Volleyball-Angebot ab der fünften Klasse, es gibt mindestens eine Sportlehrkraft, die eine Trainer-C-Lizenz im Volleyball hat, und es findet jährlich ein Erfahrungsaustausch zwischen den Kooperationspartnern statt.

Diese Bedingungen sollten alle erfüllbar sein, findet Schulleiter Patrick Biemans und gibt sich optimistisch: „Wir sind hier ja schon sehr sportlich aufgestellt.“ Künftige Schülerinnen der reinen Mädchenschule können nun gezielt das St. Ursula-Gymnasium wählen, wenn sie sich für ein sportliches Profil interessieren.

„Wir würden uns auch sehr über Zuwachs für unser Team freuen, vielleicht so in vier, fünf Jahren“, sagte Dora Grozer von den „Ladies in Black“ des PTSV, die gemeinsam mit Team-Kollegin Simona Kosova zur Kooperationsunterzeichnung gekommen war. „Wir freuen uns jedenfalls schon sehr.“ Die beiden Volleyballerinnen ließen es sich auch nicht nehmen, nach dem offiziellen Teil noch ein paar Bälle mit den Schülerinnen zu baggern und zu pritschen.

Parallel zu der Unterzeichnung an der Aachener Schule fand am selben Tag eine weitere am Reismann-Gymnasium in Paderborn statt. Franz-Joseph Bathen vom Westdeutschen Volleyball-Verband (WVV) erklärt: „Bislang haben wir bereits 17 Partnerschulen in NRW und wir streben an, bis zum Jahr 2022 mit 30 Partnerschulen zusammenzuarbeiten.“ In Aachen ist noch das städtische Rhein-Maas-Gymnasium Kooperationspartner. Ziel sei es, mehr junge Menschen für die Vereine zu gewinnen – auf allen Ebenen, so Bathen. Und weiter: „Wir möchten nicht nur sportliche Talente fördern, sondern auch soziale – die Schiedsrichter von morgen“.

Engagement der Lehrer

„Derartige Initiativen“, weiß Bürgermeister Björn Jansen, „leben vom Engagement der Lehrer.“ Im St. Ursula-Gymnasium zeigen auch die Schülerinnen viel sportliches Engagement, welches sie beim Training der Volleyball-AG präsentieren. Wenn da mal nicht zukünftige „Ladies in Black“ bei sind...

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