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Die Hazienda hat jetzt eine fast-echte Arche Noah

Von: Conny Stenzel-Zenner
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So sieht die neue schwimmende
So sieht die neue schwimmende Biberburg aus, mit der gehbehinderte Kinder den See in der Hazienda Arche Noah erkunden können. Darüber freuen sich Linus, Jenni, Helga Haase von Coca Cola und Zelle (von links). Foto: Ralf Roeger

Aachen. Nun macht die Hazienda Arche Noah ihrem Namen alle Ehre. Denn nun gibt es so etwas wie eine fast-echte Arche Noah in dem Abenteuer-Naturpark für schwerkranke Kinder an der Lintertstraße: eine schwimmende Biberburg.

„In die Hütte passen zehn Kinder mit Rollstühlen, die auf diese Weise sicher unseren See erkunden können”, beschreibt Hazienda-Chef Leines sein neuestes Projekt.

Doch bis die kleine Holzhütte auf Fässern über den See gleiten konnte, war viel Arbeit und viel geld notwendig. Holz, Schrauben, Nägel, Fässer, ein Motor, Sicherheitswesten: Alles zusammen kostet bislang rund 32.000 Euro. Unterstützt wurde dieses Projekt von den Mitarbeitern von Coca-Cola Rheinland, die Geld spendeten, das die Firma auf letztlich knapp 7000 Euro aufrundete.

Henry Maske kommt

„Wir sind stolz, der Hazienda Arche Noah Geld gespendet zu haben, einer Organisation, die sich für Menschen und Kinder einsetzt”, erklärte Helga Haase von der Marketingabteilung des Getränkeriesen. Zum Frühlingsfest Mitte Mai wird Haase wiederkommen, um die Biberburg „in Betrieb” zu erleben. Und einen weiteren Ehrengast erwarten Leines und seine Crew an diesem Tag, denn Ex-Boxweltmeister Henry Maske soll die Biberburg offiziell eröffnen. Bis dahin hofft Leines, der Ende des letzten Jahres den Bambi vom Burda-Verlag verliehen bekommen hat, dass die Spendengelder wieder fließen.

Denn die hohe Auszeichnung hat dem Rocker und seinem Verein bisher nicht viel Glück gebracht. „Wir haben Spendeneinbußen von mehr als 30.000 Euro zu beklagen”, verkündete der Steuerberater des Vereins auf der letzten Vereinssitzung. Leines mutmaßt, „dass die Menschen eventuell denken, wir hätten ausgesorgt”. Doch dem sei mitnichten so. Das Geld vom Bambi ist längst ausgegeben und für die Biberburg reichte es auch nicht mehr.

„In der Umgebung anfangen”

Kein Wunder also, dass der Chef der Hazienda strahlte, als er von dem Geld des Getränkekonzerns erfuhr. „Die haben bisher immer nur internationale Projekte unterstützt. Überall auf der Welt benötigen Menschen und Kinder eine finanzielle Unterstützung. Aber warum können denn nicht alle Spender in ihrer näheren Umgebung anfangen”, fragt Leines. Coca Cola hätte damit aus seiner Sicht an keinem besseren Ort beginnen können.
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