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Die Grünen in Aachen gründen sich neu

Von: ast
Letzte Aktualisierung:
Monika Kuck
Hat sich entschieden: Monika Kuck verlässt nach 20 Jahren Kommunalpolitik den Stadtrat. Foto: Archiv

Aachen. Aachens Grüne wählen am Samstag nicht nur ihre OB-Kandidatin, sondern sie legen auch fest, welche Gesichter die Partei im neuen Stadtrat repräsentieren sollen. Auf den vorderen Plätzen der Liste soll es dabei einen Mix aus altgedienten und nachwachsenden Kandidaten geben.

Fest steht mittlerweile, dass Monika Kuck, seit langen Jahren Umweltexpertin der Grünen, nicht mehr antreten wird, wohingegen sich Michael Rau, amtierender Fraktionssprecher und Fachmann für Stadtentwicklung, noch einmal für fünf Jahre Ratspolitik entschieden hat.

Dem Vernehmen nach sollen auch die bisherigen Ratsmitglieder Hermann Josef Pilgram und Roland Jahn gute Chancen haben, erneut per Liste ins Stadtparlament einzuziehen; Elisabeth Paul wird zugetraut, ihr Direktmandat im Frankenberger Viertel zu verteidigen, wo sie beim letzten Mal die beiden aktuellen OB-Kandidaten Marcel Philipp (CDU) und Karl Schultheis (SPD) schlug. Zurzeit haben die Grünen zehn Sitze im Rat, die sollen es mindestens wieder werden.

Nach Stand der Dinge sollen die ersten drei Plätze mit Hilde Scheidt (OB-Kandidatin), Michael Rau und Sabine Göddenhenrich besetzt werden; die Kreisvorsitzende, demnächst Ortsverbandsvorsitzende würde erstmalig im Rat sitzen.

Auf den ersten Blick ein seltsamer Vorgang: Nachdem der Kreisverband Aachen-Stadt und der Kreisverband Aachen-Land mit großer Feierlichkeit zum Kreisverband Aachen vereint wurden, wird jetzt wieder parzelliert. Am Samstag wird der nagelneue „Ortsverband Aachen” gegründet, identisch mit dem alten Kreisverband. Und die Vorsitzende soll auch dieselbe bleiben. Begründet wird dies mit der grünen Organisationsstruktur im Kreisgebiet, wo es ja auch von Alsdorf bis Roetgen eigene Untergliederungen gebe.

Geschäftsführer Jochen Luczak: „Bei uns haben natürlich auch einige gefragt: Geht das nicht anders und einfacher?”, aber 290 Mitglieder ohne lokale Organisation zu lassen, sei nicht so gut. Im Übrigen stelle das neue Gebilde keine Rückstufung der Stadt-Aachener Grünen und ihrer womöglich historischen Leistungen dar.
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