Die Band Led Bib aus England hat die Jazzwelt durchgerüttelt

Von: maf/red
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Extravagant, wie ihre Musik: Die fünf Musiker von Led Bib aus England sind am Sonntag im Aachener Dumont zu Gast. In ihrer Heimat werden sie mit Preisen überhäuft. Foto: Matt Crossick

Aachen. Von Armin Burke gibt‘s schon mal jede Menge Vorschusslorbeeren: „Eine klasse Band aus England, auf die ich schon lange scharf bin“, sagt der Betreiber der Szenekneipe Dumont im Frankenberger Viertel. Er und sein Team läuten am kommenden Sonntag, 5. Oktober, den Beginn der neuen Dumont-Konzertsaison ein – und zwar mit der Band Led Bib.

Die fünf Jungs sind nicht irgendwer. Sie gehören zu den Fackelträgern der jungen britischen Jazzszene.

Einige Beweise gefällig? Led Bib wurden von der „Times“ als „Zukunft des Jazz“ gelobt, 2009 gewannen sie für ihr drittes Studioalbum „Sensible Shoes“ den Mercury Prize – der Preis wird jährlich für das beste britische Musikalbum der vorangegangenen zwölf Monate vergeben – und obendrein durften die fünf Musiker die Titelmelodie der Hauptnachrichtensendung vom britischen Channel 4 auf Schrägste verjazzen.

Noch dazu wird und wurde die Truppe um zwei Altsaxophonisten, einen Keyboarder sowie die Rhythmussektion mit Schlagzeuger, Gründer und Komponist Mark Holub bereits von Preisen überhäuft.

Und warum? Weil Leb Bib die Jazzwelt mit rhythmisch-rockigen, mal experimentellen, mal melodischen Jazzexplosionen kräftig durchgerüttelt hat. Klanglich bewegen sich Led Bib laut eigener Aussage zwischen Metallica, Northern Soul und dem amerikanischen Jazzmusiker und Komponisten Ornette Coleman.

In Großbritannien sind die fünf Ausnahmemusiker bereits Jazzstars, 2011 zierten sie das Cover der Februarausgabe von Jazzwise, dem wichtigsten und meistgelesenen Jazzmagazin auf der Insel. Auf dem europäischen Festland wurden sie unter anderem durch Auftritte beim United Islands Festival in Prag, beim Jazzfestival Saalfelden und beim Jazzfest Berlin bekannt.

Ihr aktuelles Album heißt „Bring Your Own“, es ist bereits im Februar 2011 erschienen. Und es strotzt, wie die Kritiker sagen, wieder von Spielfreude, von etwas verrückten Kompositionen, von Leidenschaft, von avantgardistischem Rock und Jazz. Wer Lust auf diese spezielle Mischung von echten Könnern hat, sollte am Sonntag um 20.30 Uhr im Dumont an der Zollernstraße 41 sein. Jeden Sonntag gibt‘s dort ab jetzt wieder viel Musik aus den unterschiedlichen Genres.

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