Aachen - Die Aachener sind stolz auf ihre Altstadt

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Die Aachener sind stolz auf ihre Altstadt

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die meisten Aachener sind stolz auf ihre Heimatstadt und fühlen sich dort wohl. Das ist eines der Ergebnisse eines Fragebogens, den der Verein „Aachen Fenster“ in Kooperation mit der RWTH Kindern, Studenten, Bürgern und Politikern vorgelegt hat. Die 900 Befragten sollten angeben, welche Orte in der Innenstadt ihnen besonders gut gefallen und welche nicht.

„Wir sind nicht überrascht worden“, meinte Professor Rolf Westerheide, Lehrstuhl für Städtebau und Landesplanung an der RWTH, als die Ergebnisse der Befragung jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Der Elisengarten mit Elisenbrunnen steht ganz oben in der Gunst der Bürger. Kaiserplatz, Bushof und Peterstraße dagegen sind am unbeliebtesten. Auch der Hauptbahnhof gefällt den Befragten nicht besonders gut. Aus Sicht eines Stadtplaners sei dabei gar nichts gegen ihn einzuwenden, meinte Westerheide.

Der Katschhof mit seiner viel diskutierten Freitreppe kommt bei den Aachenern dagegen gut an. Der Campus wurde ganz unterschiedlich bewertet. Gute Noten bekam er vor allem von denen, die ihn nicht besuchen. Die Studenten selbst hatten am meisten zu kritisieren.

Besonders stolz sind die Aachener auf ihre Altstadt. 1046 Mal wurde sie im Fragebogen genannt, die Beurteilung war dabei meistens positiv. Die Parks und Grünflächen kommen bei den Bürgern ebenfalls sehr gut an. Toll finden sie unter anderem auch den Westpark.

RWTH und „Aachen Fenster“ haben die Ergebnisse der Befragung in einer Broschüre zusammengefasst, die sie auch der Stadt übergeben wollen, damit die Ergebnisse bei der Planung des weiteren Innenstadtkonzeptes berücksichtigt werden können.

Bürgerbeteiligung

Oberbürgermeister Marcel Philipp begrüßte die Aktion und meinte mit Blick auf das Ergebnis zum Katschhof: „Ich bin froh, dass wir uns bei der Umsetzung der Planungen nicht haben beirren lassen.“ Mit der Bürgerbeteiligung sei man auf dem richtigen Weg, meinte Philipp. Die richtigen Instrumente zur Einbindung würden aber noch fehlen, fügte er hinzu.

Und genau hier haben RWTH und Aachen Fenster mit ihrer Befragung angesetzt. Gerne würde der Verein eine solche Aktion auch für die Stadtteile in Angriff nehmen, der Aufwand sei aber unglaublich groß, sagte Hans-Dieter Collinet, Vorsitzender des Vereins „Aachen Fenster“.

In einem nächsten Schritt will man jetzt erst einmal einen Rundgang mit Bürgern durch die Innenstadt anbieten, bei dem die Bewertungen aus dem Fragebogen konkretisiert werden sollen. Am Ende des ganzen Prozesses sollen dann Empfehlungen stehen.

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