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Deutschlands U 20-Fußballer siegen souverän auf dem Tivoli

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:
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Deutschlands U 20-Fußballer haben Italien souverän auf dem Tivoli geschlagen. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Mit einem Fehler, genauer mit deren zwei, die für das Spiel entscheidend waren, erlebte der Ländervergleich zwischen der deutschen und der italienischen U20-Auswahl einen furiosen Auftakt. Italiens Innenverteidiger Loris Bacchetti vertändelte in der Roten Zone den Ball, und der Dortmunder Spielgestalter Leonardo Bittencourt ließ sich bei seinem trockenen Schuss ins linke Eck nicht zweimal bitten (2.).

Und acht Minuten später merkte es auch der Zuständige für die Anzeigetafel, dass es kurz nach Anpfiff 1:0 für Deutschland stand - und nicht, wie angezeigt, für Italien.

Noch am Tag zuvor hatte Auswahl-Coach Frank Wormuth mit seiner Mannschaft trainiert, sich mit Tempo durch die gegnerische Abwehr zu kombinieren. Vor allem Bittencourt hatte die Lektion verstanden und stellte die Azzurri ein ums andere Mal vor riesige Probleme. Sein Schuss in der 16. Minute verfehlte das Gehäuse nur knapp, die Flanke des 18-Jährigen verpasste Johannes Wurtz um Zentimeter (24.). Zwischendurch hätte schon Philipp Hofmann des Resultat hochschrauben müssen, als der italienische Keeper einen Schuss von Christopher Buchtmann nur abklatschen konnte, doch Nicola Leali korrigierte seinen Fehler mit großem Einsatz (18.).

Nach dem Wechsel brauchten die Nachwuchs-Adler dann doppelt so lange, um den Ball im Tor zu versenken: Nach vier Minuten fand der Freistoß des eingewechselten Sonny Kittel den Kopf von Shkodran Mustafi, der einnickte (49.). Das Wormuth-Team nutzte aber seine guten Chancen nicht, und das rächte sich kurz, denn Italiens Giacomo Beretta hob den Ball zum Anschlusstreffer über Torwart Timo Horn (65.).

Doch Kittel stellte nach Pass von Reinhold Yabo den alten Abstand wieder her (79.), bevor Italiens Bacchetti per Eigentor für den 4:1-Endstand sorgte (82.). Ein fast perfekter Abend. „Das Umschalten meiner Mannschaft war überragend”, lobte Frank Wormuth. „Wir haben unsere Konteraktionen gut gefahren und uns viele Chancen erarbeitet.”
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