Detektive mit Schusswaffe bedroht

Von: Heiner Hautermans
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Aachen. Erbitterten Nachstellungen ist eine 40-jährige Frau seit Jahren seitens ihres ehemaligen Lebensgefährten ausgesetzt. Die Attacken gegen sie mündeten jetzt sogar in einem größeren Polizeieinsatz in Richterich, in das zwei Detektive und zwei Mitarbeiter einer Fernsehproduktionsfirma verwickelt waren.

Das Quartett wurde nämlich mit einer Schusswaffe bedroht. Anschließend wurden eine Wohnung, eine Gaststätte und mehrere Personen durchsucht und Schmauchspuren sichergestellt – ebenso wie Pfefferspray und zwei Gaspatronen. Polizeisprecher Paul Kemen: „Hintergrund der Auseinandersetzung ist ein seit längerem andauernder Beziehungsstreit.“

Wie die Polizei auf Anfrage mitteilt, wurde sie am späten Dienstagabend von einem der Privatdetektive alarmiert, der angab, kurz vor Mitternacht mit einer Pistole in der Straße An Weinhauser Weid, einer Nebenstraße der Banker-Feld-Straße, bedroht worden zu sein. Dort hatte er mit einem Kollegen und zwei Mitarbeitern der Filmfirma in einem Auto gesessen. beauftragt von der 40-Jährigen. Die Männer der Produktionsfirma begleiteten die Detektive, weil sie für einen Privatsender eine Dokumentation über Stalker erstellen.

Im Zuge der Observation sei dann plötzlich ein Mann auf ihr Auto zugelaufen, habe eine Waffe durchgeladen und sie ins Auto gehalten und die Insassen bedroht. Die vier Männer konnten nach eigenen Angaben dem Angreifer die Waffe aus der Hand schlagen. Nach einem Handgemenge konnte der Angreifer flüchten. Die vier Männer äußerten den Verdacht, dass es sich beidem Angreifer um einen 33-Jährigen aus dem Umfeld des ehemaligen Lebensgefährten handelt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, bei ihm stellten die Spurensicherung auch Schmauchspuren fest.

Der 26-jährige Ex-Lebensgefährte, der an der Straße in Richterich wohnt, ist der Polizei schon seit dem Jahr 2011 einschlägig bekannt. Gegen ihn sind unter anderem Verfahren wegen Freiheitsberaubung, körperlicher Übergriffe, Nachstellungen und anderen Verstößen gegen Gewaltschutzdelikte eingeleitet worden.

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