Aachen/Vaals - Der Vaalser Jubiläumsprinz feiert pratschjeck

Der Vaalser Jubiläumsprinz feiert pratschjeck

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Josef Brendel, Kommandant der Prinsejarde Vols, der Vaalser Prinz Klaus I. und der Grensülle-Vorsitzende Peter Weinberg freuen sich auf eine schöne Session zum 6 x 11. Geburtstag beider Gesellschaften. Foto: R. Roeger
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Pfarrer Ralf Freyaldenhoven und Pastor Olaf Popien zelebrierten den Auftaktgottesdienst zur Session. Foto: Ralf Roeger
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AAK-Präsident Wilm Lürken überreichte den Narrentaler des AAK an Annekathrin Grehling, Hilde Scheidt. Margrethe Schmeer und Oberbürgermeister Marcel Philipp (v.l.). Foto: Martin Ratajczak

Aachen/Vaals. Auch Vaals ist total jeck. Jedes Jahr wird einen Sprung von Aachen weg raderdoll gefeiert. In diesem Jahr sogar besonders. Denn die Prinsejarde Vols feiert Jubiläum. Sie wird 6 x 11 Jahre alt. Und das wird gebührend gefeiert.

Freitagabend wird im Café Zera am Obelisken, gleich hinter dem Kreisverkehr an der Maastrichter Laan, bei einem gemütlichen Beisammensein das Jubiläumsbuch vorgestellt, Samstagabend ist Ramba Zamba im Festsaal des Obelisken und am Sonntag geht es schon ab dem Vormittag rund im schönen Vaals. Dann ist ab 11.11 Uhr im Obelisken nach einem großen Umzug durch das Grenzstädtchen ein Biwak angesagt. Viele jecke Kollegen haben sich angesagt. Darunter die Oecher Penn, die Aachener Prinzengarde, die Prinzengarde Köln, die Brander Stiere, De Kachelpiepers, die Prinsegarde Zitterd, de Streupers, das Mannheimer Traditionscorps, de Moeziek, die Blauen Funken Eupen, de Joepa’s, die KG Vaalserquartier, de Blauw Sjuut aus Heerlen und de Prinsejarde Vols.

In diesem Jahr haben sich die Traditionsjecken der Grensülle – die übrigens ebenfalls in diesem Jahr ihren 6 x 11. Geburtstag feiern – und die „Jardisten“ Klaus Berres als Vaalser Prinzen ausgesucht. Der 51-jährige Sicherheitsberater ist mit Herzblut bei der Sache. „Bis zum Aschermittwoch habe ich kein freies Wochenende mehr“, sagt er und lässt keinen Zweifel daran, dass ihm das Prinzsein viel Spaß macht. „Jetzt hat Holland wieder einen Prinz Claus“, sagt er scherzend. Schon drei Jahre vorher wusste er, dass er der Jubel-Prinz werden wird, „aber bis zur Proklamation hatte keiner der Vaalser auch nur eine Spur von Ahnung davon“. Am 4. Januar wurde er inthronisiert, „der Saal war gerammelt voll“. Peter Weinberg, Vorsitzender der Grensülle, ist überzeugt: „Der Mann kommt an.“ Josef Brendel, Kommandant der Prinsejarde, gibt Weinberg recht. „Klaus kommt immerhin aus unseren Reihen.“

Brendel verweist auf die zahlreichen Kontakte zu Öcher Karnevalsvereinen, die die Prinsejarde hat: „Ich bin Mitglied der Oecher Penn und der Prinzengarde.“ Zu den Duemjroefe haben die „Jardisten“ Beziehungen, selbstverständlich auch zur KG Vaalserquartier. Zur Jubiläumsrevue am morgigen Samstag feiert der Programmmacher Otto Weishaupt aus Aachen ebenfalls ein närrisches Festchen. „Der Otto macht seit elf Jahren unser Programm. Und wir sind mehr als zufrieden“, loben Prinz Klaus I. und Brendel.

Wieder hat sich Guido Diefenbach ins Zeug gelegt und einen Orden der Extraklasse geschaffen. Es ist der Narrentaler des Festausschusses Aachener Karneval (AAK).

Dieses Mal sind der mit dem Öcher Maatwiiv tanzende Kaiser Karl darauf verewigt. Jetzt wurden im Weißen Saal des Rathauses als erste Oberbürgermeister Marcel Philipp, die Bürgermeisterinnen Margrethe Schmeer und Hilde Scheidt sowie Stadtdirektorin Annekathrin Grehling von AAK-Präsident Wilm Lürken mit der begeehrten närrischen Auszeichnung bedacht.

„Alaaf! und „Amen“ wechselten sich ab: Der ökumenische Wortgottesdienst zur Eröffnung der Karnevalssession bot ein buntes Bild in der Citykirche St. Nikolaus. Abordnungen der Karnevalsvereine folgten der Einladung des Festausschusses Aachener Karneval (AAK).

Die Fahnenträger und Prinz Bernd I., sein Hofstaat sowie die Tollitäten und Kinderprinzen der Stadtteile freuten sich über die große Resonanz. Bernd I. zündete am Altar die Karnevalskerze an, Pfarrer Ralf Freyaldenhoven segnete das Licht sowie die Fahnen und Standarten der Vereine.

Manfred Birmans hielt die Lesung auf Öcher Platt, der evangelische Pastor Olaf Popien regte mit seiner Predigt zum Innehalten ein. AAK- Präsident Wilm Lürken bedankte sich bei allen Akteuren wie ÄgidLennartz und JuppEbert, die Gebete und Lieder in Mundart vortrugen, und dem Musikzug der KG Grün-Weiß Lichtenbusch, dem Kirchenchor und den Trompetern aus Nütheim-Schleckheim sowie der Gruppe „Drums and Pipes“ aus Loverich-Floverich.

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