Der Sylvesterlauf ist ein wahrer Selbstläufer

Von: maf
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Eine echte Öcher Tradition: Der Sylvesterlauf des Deutschen Leichtathletik Clubs Aachen. Am Dienstag werden wieder mehr als 2000 Profi- und Hobbysportler am Markt in ihre Runden starten – und Tausende Zuschauer feuern sie dabei kräftig an. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Eigentlich ist der Sylvesterlauf ja ein Selbstläufer. So viele Jahre hat er schon auf dem Buckel, und die Organisation hat sich bewährt. Streckenverlauf, Anmeldeverfahren, Sponsorensuche – Björn Kopac muss das Rad wahrlich nicht neu erfinden. Trotzdem: Nervös ist er, der 32-jährige Triathlet, der seit zwei Jahren Mitglied im Aachener DLC, dem Veranstalter des beliebten Volkslaufs, ist.

2012 war er erstmals als ehrenamtlicher Helfer dabei, jetzt laufen alle Drähte bei ihm zusammen. Denn er ist der Organisator des sportlichen Großereignisses. „Das ist echt spannend. Aber ich bin guter Dinge, dass alles reibungslos klappt. Und auch das Wetter soll ja besser werden: sieben Grad und trocken“, erzählt Kopac. Im Juli hat er mit den Planungen begonnen, jetzt, vier Tage vor dem Lauf, ist das meiste geschafft. „Die T-Shirts sind gedruckt, die Anmeldung läuft, die Startnummern werden verteilt. Jetzt kommt die Feinplanung, also wer was und vor allem wann und wo tun soll.“

Vor allem das Wer macht Kopac noch ein kleines bisschen Sorgen. Denn es fehlen noch Helfer. „Da muss ich wohl eine Erinnerungsmail rumschicken“, sagt er und lacht. Bislang kamen immer genug Freiwillige zusammen. Das wird sich auch im 36. Jahr kaum ändern. Ebenso wenig wie die Nachfrage auf der Läuferseite. 1500 Anmeldungen lautete gestern der Zwischenstand. Erfahrungsgemäß, so Kopac, melden sich am letzten Tag noch rund 300 Sportler an. In diesem Jahr ist die Teilnehmerzahl auf 2013 gedeckelt. Kopac: „Wir haben festgestellt, dass es mit mehr Teilnehmern einfach zu voll und zu eng wird. Dann macht das keinen Spaß mehr, und das wollen wir nicht.“ Denn der Spaß, das gemeinsame sportliche Erlebnis, das steht beim Aachener Sylvesterlauf an erster Stelle.

Und damit sich Sportler und Zuschauer am Dienstag entspannt in der Stadt bewegen können, gibt‘s für Autofahrer einige Sperrungen. Von 13 bis 18 Uhr sind unter anderem Jakob-, Johanniter-, König-, Eilfschornstein- und Nikolaus­straße sowie Büchel für den Durchgangsverkehr gesperrt. An Seil- und Karlsgraben muss wegen des Laufs mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Für Besucher gibt es vier Park-and-ride-Plätze an Westfriedhof, Waldfriedhof, Tivoli-Parkhaus und Jülicher Straße. Von dort kann man für fünf Euro für fünf Personen mit dem Bus in die City und zurück fahren.

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