Aachen - Der SVE lässt sich nicht unter Druck setzen

Der SVE lässt sich nicht unter Druck setzen

Von: Achim Kaiser
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Hat gut lachen: Achim Rodtheut
Hat gut lachen: Achim Rodtheut, Trainer vom SV Eilendorf, geht mit seinem Erfolgsteam als Titelverteidiger in das Turnier und freut sich auf die Saison in der Landesliga. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Die Fußball-Stadtmeisterschaft startet Fraitagabend direkt mit einem vollen Programm. Die Auftaktpartie auf der Sportanlage Neuköllner Straße bestreiten der Mittelrheinligist Hertha Walheim und A-Kreisligist Grün-Weiß Lichtenbusch.

„Für mich sind die Walheimer haushoher Favorit”, sagt Achim Rodtheut, Trainer des Titelverteidigers SV Eilendorf. Der SVE sicherte sich im vergangenen Jahr mit einem 4:1-Erfolg gegen Rhenania Richterich erstmals den begehrten Titel. „Damit haben wir unsere Aufgabe erfüllt und können diesmal ohne großen Druck in das Turnier starten”, erklärt der 41-Jährige. Der Gewinn der Stadtmeisterschaft 2011 war damals der Beginn einer triumphalen Saison für die Eilendorfer. Denn am Ende durften die Schützlinge von Achim Rodtheut den Aufstieg in die Landesliga feiern.

„Für uns ist die Stadtmeisterschaft eines von vielen interessanten Turnieren”, sagt der SVE-Coach, „die Spiele sind Bestandteile unseres Vorbereitungsplans”. In jedem Fall wird der Landesliganeuling mit seiner stärksten Besetzung auflaufen, denn, so Rodtheut mit einem Schmunzeln, bei dem Turnier in Vicht „sind wir bereits ausgeschieden”.

Natürlich will der SVE den Titel verteidigen, „aber, wenn es nicht klappt, ist es auch nicht so schlimm”. Neben Hertha Walheim schätzt der Eilendorfer Trainer auch die Westwacht noch hoch ein. Ob der Gastgeber DJK FV Haaren auch ein Wörtchen mitreden kann, mag Rodtheut nicht beurteilen. Als Ausrichter werde der FV sicher ein sehr gutes Turnier organisieren, welche Rolle das Haarener Team um den neuen Coach Mike Zimmermann spielen werde, sei aber offen.

„Wir wollen uns so gut wie möglich präsentieren. Leider sind einige Spieler noch im Urlaub”, bedauert Haarens Trainer Zimmermann. Wichtig sei natürlich für den ausrichtenden Verein, dass bei einem derart wichtigen Turnier im Jubiläumsjahr (100 Jahre) seine erste Mannschaft bestmöglich abschneidet. „Wir haben eine schwere Gruppe erwischt, wollen aber das Viertelfinale erreichen.”

Für den Ex-Alemannia-Profi sind der SV Eilendorf, die Westwacht und auch Hertha Walheim die großen Favoriten, am Ende, so „Zimbo”, werde aber der SV Eilendorf den Titel verteidigen können.

Unvorhersehbar seien dagegen die Partien auf dem kleinen Kunstrasenplatz, sagt der FV-Coach. Ähnlicher Auffassung ist auch Kollege Rodtheut: „Da aber der Eisenbahner SV zurückgezogen hat, geht dieser Kelch an uns vorbei.” Dennoch könne dieses kleinere Spielfeld durchaus Schauplatz für die eine oder andere Überraschung werden. „Wir gehen mit viel Freude in dieses Turnier, wie wir uns auch sehr auf die neue Herausforderung in der Landesliga freuen”, betont Rodtheut.

Von Freitag bis zum Samstag, 4. August, spielen 29 Teams um den Titel des Aachener Stadtmeisters. Die sieben Gruppenersten sowie der beste Gruppenzweite gelangen ins Viertelfinale. Das dürfte für den SV Eilendorf kein Problem sein. Der muss sich am Samstag, 28. Juli, in der Gruppe 2, ab 16 Uhr mit den tieferklassigen Mannschaften von Yurdumspor Aachen und dem SC Nirm auseinandersetzen.

Dass sein Team ähnlich wie in Vicht dann schon die kurze Heimreise antreten muss, glaubt Achim Rodtheut nicht: „Das müsste schon zu machen sein.” Im Viertelfinale am Mittwoch, 1. August, könnte es dann um 19.50 schon zu einem Landesligaduell kommen, wenn der SVE und die DJK Westwacht 08 sich erwartungsgemäß durchsetzen.

Einlagespiel: DJK FV Haaren trifft auf Alemannia II

Die Vorrunde der Fußball-Stadtmeisterschaft beginnt am Freitag auf der Sportanlage Neuköllner Straße mit der Gruppe 1. Die Paarungen mit den Anstoßzeiten sind auf Seite 18 abgedruckt.

Der Ausrichter DJK FV Haaren trifft mit seiner neuformierten Mannschaft um 19.30 Uhr auf die Zweitvertretung von Alemannia Aachen. Für Haarens neuen Trainer Mike Zimmermann gibt es bei diesem Einlagespiel ein Wiedersehen mit seinem früheren Klub, der mittlerweile 40-jährige „Zimbo” absolvierte in der Zeit zwischen 1997 und 2000 45 Spiele für die Alemannia.

Titelverteidiger SV Eilendorf greift am Samstag, 28. Juli, ins Geschehen ein. Um 16.45 Uhr trifft er in der Gruppe 2 auf den SC Nirm und um 17.30 Uhr auf Yurdumspor Aachen.

Das Finale der Stadtmeisterschaft wird am Samstag, 4. August, um 19 Uhr angepfiffen.
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