Der Stadtmeister-Pokal bleibt in Eilendorf

Von: Nils Heinichen
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So sehen Sieger aus: Der SV Ei
So sehen Sieger aus: Der SV Eilendorf gewinnt mit einer starken Leistung erneut die Fußball-Stadtmeisterschaft. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Der alte Stadtmeister ist zugleich auch der neue Stadtmeister. Der SV Eilendorf konnte den prestigeträchtigen Titel verteidigen. Bei den 27. Aachener Fußball-Stadtmeisterschaften in Haaren kam es im Finale zum Duell zwischen Titelverteidiger SV Eilendorf und der Elf von Borussia Brand.

Beide Teams gewannen ihre Vorrundengruppen souverän mit neun Punkten aus drei Spielen. In der K.-o.-Phase setzten sich die Eilendorfer gegen den Lokalrivalen Arminia Eilendorf und Eintracht Verlautenheide durch. Die Brander besiegten im Viertelfinale zunächst Rhenania Richterich, bevor sie in der Vorschlussrunde den Gastgeber aus dem Turnier warfen. Zwar ging der SV als leichter Favorit in die Begegnung, doch hatten die Brander im Turnierverlauf bereits bewiesen, dass mit ihnen zu rechnen sein würde.

Die Anfangsphase gehörte allerdings dem Favoriten. Früh störten die Eilendorfer die Brander im Spielaufbau. Nach nicht einmal einer Viertelstunde war es dann Andreas Simons, der eine Flanke trocken einnetzte und den SV in Führung brachte. Rund zehn Minuten später erhöhte Marc Kosalla per Volley gar auf 2:0. „Nach fünf Minuten war mir klar, dass das heute eine klasse Partie von uns werden würde”, sagte SV-Coach Achim Rodtheut.

Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeit. Brands Trainer Till Mester war mit den ersten 45 Minuten seiner Elf überhaupt nicht zufrieden. „Mit einem 2:0- Rückstand darfst du gegen so ein Team nicht zur Halbzeit hinten liegen”, konstatierte der erst 26-jährige Coach. Nach der Pause begannen die Brander dann schwungvoll.

In der 50. Minute erspielten sie sich ihre erste gute Gelegenheit. Ein schöner Lupfer traf jedoch lediglich den Querbalken. „Wenn wir direkt nach Wiederanpfiff auf 1:2 verkürzen können, ist noch mal alles drin”, haderte Till Mester ein wenig mit der Schlüsselszene des Spiels. Nach der vergebenen Großchance der Borussia zog der Titelverteidiger wieder an. In der 65. Minute konnte Brands Schlussmann noch stark parieren, bevor er nur zwei Minuten später durch Lukas Pabich doch hinter sich greifen musste.

Als das Spiel vorzeitig entschieden war, wechselten beide Trainer kräftig durch. In der Schlussminute konnte Lukas Pabich schließlich auf 4:0 erhöhen, was gleichzeitig der Endstand war. „Schon eine coole Sache, dass wir den Titel verteidigen konnten, und das sogar ohne ein einziges Gegentor im gesamten Turnier”, war der Doppeltorschütze sichtlich zufrieden.

Auch sein Coach war von der Vorstellung seiner Jungs äußerst angetan. „Ich bin wirklich stolz auf die Leistung. Das war das beste Spiel des Turniers”, freute sich Achim Rodtheut. Brands Trainer Till Mester konnte auch mit dem zweiten Platz leben. „Die Niederlage geht in Ordnung. Trotzdem bin ich mit dem Turnier sehr zufrieden”, so der Coach.

Bereits vor dem Finale spielten Verlautenheide und Haaren den dritten Platz aus. In einer hart geführten Partie der beiden Jubiläumsvereine setzte sich der Gastgeber verdient mit 4:1 durch. Trotz eines frühen Rückstands behielten die Haarener noch die Oberhand. „In den ersten Minuten merkte man uns die Enttäuschung der bitteren Halbfinalniederlage noch an, die waren ganz schwach”, resümierte Trainer Mike Zimmermann. „Uns war aber wichtig, dass wir uns mit einem Sieg von den Fans verabschieden konnten”, so der Ex-Alemanne. „Ein dritter Platz ist ein versöhnlicher Abschluss.”
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