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Der Kriegsgefallenen und der Opfer von Völkermorden gedacht

Von: krü
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Kranzniederlegung am Ehrenfrie
Kranzniederlegung am Ehrenfriedhof: Auf mehreren Veranstaltungen wurde am Volkstrauertag auch in Aachen der Kriegsgefallenen und der Opfer von Völkermorden gedacht. Vertreter des Volksbunds deutscher Kriegsgräberfürsorge (VdK), der Städteregion und der Stadt legten unter anderem einen Kranz am Hochkreuz auf dem Waldfriedhof nieder. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Auf mehreren Veranstaltungen wurde am Volkstrauertag auch in Aachen der Kriegsgefallenen und der Opfer von Völkermorden gedacht. Vertreter des Volksbunds deutscher Kriegsgräberfürsorge (VdK), der Städteregion und der Stadt legten unter anderem einen Kranz am Hochkreuz auf dem Waldfriedhof nieder.

Begleitet wurde die Gedenkfeier auch von den Protesten der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), die zuvor an den Gräbern von KZ-Häftlingen der Opfer des Naziregimes gedacht hatten. Sie wehren sich insbesondere gegen eine „Beliebigkeit” des Opferbegriffs und erinnerten auch an die Verbrechen der Wehrmacht.

Deutsches Machtstreben haben zu zwei Weltkriegen geführt, bei denen mehr als 62 Millionen Menschen starben, darunter auch mehrere tausend Aachener. Traditionell hat es bereits am Morgen in der Aula Carolina die offizielle Gedenkfeier von Vdk, Stadt und Städteregion gegeben. Gestaltet wurde sie unter anderem vom Schulorchester des St. Ursula Gymnasiums, den Tempelsingers und Schülern des Kaiser Karls Gymnasiums, die Texte zum Thema Krieg und Frieden rezitierten.

Die offizielle Gedenkrede hielt in diesem Jahr der Standortälteste von Aachen, Oberst Günther Selbert, der auch an die Opfer der gegenwärtigen Kriege und Gewalt erinnerte und vor Rassismus, Nationalismus und ein wachsendes Wohlstandsgefälle warnte.

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